Mit Plastik will sich die Öl-Industrie retten – darum erstickt die Welt im Müll
Mikroplastik ist in der Luft, im Boden, im Meer und in unseren Körpern. In der Muttermilch, in Leber und Niere. Sogar im Gehirn. Diese Horrornachricht ist ein halbes Jahr alt, die jüngste wenige Tage: Das UN-Abkommen gegen Plastikmüll ist gescheitert, rund 180 Länder konnten sich in Genf nicht auf einen Vertrag einigen.
Blockiert haben jene, die auch die Klimakrise verantworten und Klimaschutz sabotieren. Öl-Staaten wie der Iran, Saudi-Arabien, Russland und die USA. Denn die Produktion von Kunststoff ist das Rettungsseil der fossilen Industrie. Die Internationale Energieagentur schätzt, dass bis 2050 mehr als die Hälfte des geförderten Erdöls in der Petrochemie-Industrie verarbeitet wird – zu Dünger und Plastik. Beides macht schon heut
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