LOTTO-Pokal der Männer: Überraschungen und Zittern
Die erste Runde im LOTTO-Pokal der Männer hatte es in sich: Außenseiter sorgten für Überraschungen, Favoriten mussten zittern und ein Bremen-Ligist ist schon raus.
Bremen United gelang der erste Coup der ersten Runde. Der Bezirksligist setzte sich am Freitagabend auf dem heimischem Kunstrasenplatz mit 1:0 gegen den Landesligisten SG Findorff durch. Den Treffer des Tages erzielte Konstantinos Tsipoulanis für die Hausherren bereits in der 24. Minute. Findorff mühte sich vergeblich, blieb aber im Angriff meist zu harmlos, sodass am Ende das Pokalaus für den Bezirksliga-Meister der vergangenen Saison stand.
Jubel bei Bremen United über den Siegtreffer gegen die SG Findorff. (Foto: Oliver Baumgart)
Fast wäre es auch für den Habenhauser FV schiefgegangen. Der Bremen-Ligist, der in der Liga bislang noch ohne Punkt dasteht, wollte sich beim FC Riensberg aus der Kreisliga A neues Selbstvertrauen holen. Ludwig Voss brachte die Gäste in der 38. Minute in Führung, Konstantin Lefevre glich jedoch in der 82. Minute für Riensberg aus und sorgte so für ein Elfmeterschießen. Dort trafen für Habenhausen Markus Zimmermann, Pascal Nordmann, Gordy Mumpese, Marvin Boachie und Juan Villa. Für Riensberg verwandelten lediglich Kane Rogmann, Paul Harren, Claas Peppel und Dominik Mossakowski, sodass sich die Gäste knapp mit 6:5 durchsetzen.
Für die größte Überraschung sorgte der SV Lemwerder. Der Kreisliga-A-Aufsteiger bezwang den TS Woltmershausen aus der Bremen-Liga in einem packenden Duell mit 3:2. Aiden Abbitt brachte Woltmershausen bereits früh in Führung (14.), ehe Niklas de Freese (64.) und Emmanuel Jäschke (74.) die Partie drehten. Sebastian Zinselmeyer glich zum 2:2 noch einmal aus (78.), doch in der Nachspielzeit machte Nico Imhoff (90.) mit dem 3:2 den Pokalcoup perfekt. Woltmershausen ist damit als einziger Bremen-Ligist schon in Runde eins ausgeschieden.
Ohne selbst antreten zu müssen, stehen der Brinkumer SV, der ATSV Sebaldsbrück und der FC Huchting in der nächsten Runde. Ihre Gegner ESV Blau-Weiß, SC Lehe-Spaden und Bremerhaven United verzichteten auf eine Austragung der Spiele.
[oba]