Kino | Animationsfilm „Memoiren einer Schnecke“: Echtes Leben, ganz aus Knete
Wenn man bei den Nahaufnahmen den Blick schärft, kann man sie hier und da noch erkennen: Spuren von Fingerabdrücken und feinen Kratzern auf den Gesichtern der so liebevoll gestalteten Figuren von Memoiren einer Schnecke. Die Stop-Motion-Knet-Animation des australischen Drehbuchautors und Regisseurs Adam Elliot ist bekannt für eine Ästhetik des Unvollkommenen, Klobigen und Asymmetrischen. Über Lebenswege, die ebenso unwegsam und holprig verlaufen, erzählt Elliot mit seiner distinkten Technik, die zuletzt in dem wunderbaren Drama Mary & Max – oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet? zu bewundern war. Zu Beginn seines neuen Films Memoiren einer Schnecke blickt eine junge Frau namens Grace Pudel auf ihr ebenfalls gekrümmtes Leben zurück und erz
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