Letzte Reserven mobilisiert
Max Steinlechner mobilisiert am Finaltag der German Challenge noch einmal die letzten Reserven und verabschiedet sich im Wittelsbacher GC mit einer knallroten Finalrunde in eine kurze wohlverdiente Spielpause.
Nach dem sensationellen Heimsieg in Schladming und dem Runner-up Finish danach in Tschechien, übernahm Max Steinlechner sogar die Führung im Road to Mallorca und ist so auf allerbestem Weg zur angepeilten DP World Tour Tourkarte. Auch in Deutschland lief es zum Auftakt zunächst wieder hervorragend, denn mit einer makellosen 66 (-6) übernachtete der Tiroler sogar als erster Verfolger. Am Freitag zogen dann aber erstmals dunkle Wolken auf, denn mit einer 74 (+2) rutschte er bis ins Mittelfeld zurück.
Trotz eines holprigen Starts konnte er dann am Moving Day zwar die Lücke zu den Top 10 zwischenzeitlich wieder schließen, nach einem Doppelbogey am Schlussloch ging sich jedoch nur die 71 (-1) aus, womit er im Klassement regelrecht stagnierte. Am Finaltag gilt es nun noch einmal alles aus sich herauszukitzeln, ehe er kommende Woche die Akkus in der Heimat wieder etwas aufladen kann. Das Vorhaben soll am Sonntag dann auch sehenswert aufgehen.
Starker Zwischensprint
Nach anfänglichen Pars kann Max auf der 13 ein erstes Bogey zwar nicht mehr abwenden, dieses scheint den 25-jährigen aber richtiggehend wachzurütteln, denn kurz danach biegt er sehenswert auf die Birdiespur ab. Vom Par 5 der 15 weg verewigt er gleich vier rote Einträge in Folge auf der Scorecard, biegt so sogar mit dem Zwischenstand von 3 unter Par auf die Frontnine ab und tastet sich so auch wieder deutlich näher an die Top 10 heran.
Zunächst geht der Rund mit dem nächsten Erfolgserlebnis dann auch auf der 1 weiter, ehe der sehenswerte Schwung plötzlich reißt, was sich unangenehm in gleich zwei Bogeys niederschlägt. Den Rückschlag steckt er aber bestens weg, kontert mit drei Birdies hervorragend und steht so schlussendlich sogar mit der 67 (-5) wieder beim Recording. Damit verpasst er aufgrund der etwas zähen 2. und 3. Runde zwar ein weiteres Topergebnis, verabschiedet sich aber als 18. sehenswert in die kurze einwöchige Spielpause.
„Ich bin echt schon ein bisschen kaputt jetzt nach den letzten Wochen, aber es geht mir schon noch gut soweit. Die Pause kommt aber zum richtigen Zeitpunkt“, so Max kurz nach dem Recording. JC Ritchie (RSA) lässt sich mit einer 66 (-6) die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und triumphiert bei gesamt 24 unter Par in überlegener Manier.
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