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Alex Zverev: Sportpsychologin ordnet seinen Gefühlausbruch ein

Alexander Zverevs Aussagen über mentale Probleme rufen ein großes Medienecho hervor. Eine Sportpsychologin ordnet Zverevs Lage ein. Aus Wimbledon berichtet Jannik Schneider Nach dem Aus von Alexander Zverev in Runde eins beim prestigeträchtigen Wimbledon-Turnier wollte ein Reporter zu Beginn der Pressekonferenz wissen, was sich nach der Niederlage anders anfühle. Er zielte dabei wohl auf einen Vergleich zur Phase rund um das verlorene Finale der Australian Open Anfang des Jahres ab – ob es eher physische oder mentale Komponenten betreffe. Es ist nicht überliefert, ob Deutschlands bester Tennisspieler das Medienpult am Dienstagabend im All England Lawn Tennis and Croquet Club mit dem festen Bewusstsein betrat, über seine Probleme zu sprechen, oder ob die Worte des Journalisten ihn dazu animierten. Fakt ist: Die recht offen gestellte Frage mündete in eine monothematische Pressekonferenz, in der Zverev rund zwölf Minuten offen wie wenige Sportler zuvor mentale Probleme im Alltag offenlegte. Zverev offenbart sich: Diesen Mut braucht nicht nur die Sportwelt "Ich habe mentale Probleme. Seit den Australian Open versuche ich Wege zu finden, um irgendwie aus diesem Loch herauszukommen. Aber ich falle immer wieder hinein. Ich fühle mich im Moment im Allgemeinen ziemlich alleine im Leben. Und das ist kein schönes Gefühl", erklärte Zverev ( mehr dazu lesen Sie hier ). Die Reporter vor Ort gingen ihrer Arbeit nach und hakten nach, was das denn konkret bedeute. Zverev machte danach das, was er in der Vergangenheit schon öfter getan hatte. Er ließ seinen Gedanken und Worten freien Lauf. Das Medienecho und die Rückmeldungen in den sozialen Medien waren riesig, andere Tennisprofis äußerten sich. Jeder Mensch läuft Gefahr, sich mit mentalen Problemen, mit psychischen Beschwerden auseinandersetzen zu müssen. Depressionen als nächste Stufe sind eine Volkskrankheit. Wichtig dabei: Zverev benutzte am Dienstag zwar weder das Wort Depression noch eine andere medizinische Vorstufe, ließ allerdings kommunikativ tief blicken. Eine Einschätzung oder gar Diagnose anhand der getätigten Aussagen verbiete sich laut der renommierten Sportpsychologin Marion Sulprizio aber. "Wenn der Sportler Klarheit über seinen Zustand erhalten möchte, muss ein Psychotherapeut oder -psychiater eine sogenannte Differentialdiagnostik durchführen, um das genauer zu klassifizieren", erklärte die Expertin, die am psychologischen Institut der Sporthochschule Köln als Projektleiterin von "Mental Gestärkt" fungiert, t-online. Zverev nutzte keine Bezeichnung für seinen Zustand Die Initiative arbeitet seit 2011 mit der Robert-Enke-Stiftung zusammen und hat sich zum Ziel gesetzt, psychische Gesundheit im Leistungssport zu erhalten und zu fördern sowie psychische Probleme, wie beispielsweise übermäßigen Stress, Depressionen oder Burn-out zu verhindern, frühzeitig zu erkennen und – wenn notwendig – Ansprechpartner für die richtige Behandlung zu geben. Zverev nutzte keine Bezeichnung für seinen Zustand, beschrieb diesen aber mit eindringlichen Worten. "Es ist kein Gefühl auf dem Tennisplatz. Es ist ein Gefühl, das ich generell gerade im Leben habe. Ich habe mich so noch nie gefühlt. Es ist schwierig, Freude außerhalb des Tennisplatzes zu finden gerade." Marion Sulprizio ordnete losgelöst von Zverevs Aussagen eine Vielzahl von Vorstufen mentaler Erkrankungen ein. Vorstufen der Depression wie zum Beispiel Burn-out (medizinischer Begriff für Diagnose: Erschöpfungsdepression) würden oft im Arbeitskontext gesehen. "Das ist leicht auf Leistungssportler übertragbar, die alles für ihren Sport tun und in der Überbelastung die Sinnhaftigkeit verlieren können." Athleten fühlen sich gestresst, niedergeschlagen, verlieren ihre Identität – damit beschäftige sich die Sportpsychologie in ihrer Prävention für Sportler. "Diese Gefühlslagen müssen aber nicht zum Vollbild der Depression führen. Auch die postolympische Depression oder Blues kann zu diesen Vorstufen zählen." Eine diagnostizierte Depression sei eine Stoffwechselkrankheit und werde als affektive Störung bezeichnet (anhaltende oder wiederkehrende Veränderungen der Stimmungslage, Anm. d. Red.). "Bei zunächst kurzer Zeitdauer spricht man von einer leichten depressiven Episode. Je intensiver sich der oder die Betroffene eingeschränkt fühlt, desto stärker wird die Episode beschrieben", sagt Sulprizio. Für die Expertin sind Zverevs Aussagen nicht überraschend. "Es gibt mittlerweile Studien aus der Population der Leistungssportler, die zeigen, dass bei ihnen depressive Verstimmungen genauso häufig vorkommen wie in der Normalpopulation", berichtet Sulprizio. Sport, Erfolg und viel Geld schützten nicht vor mentalen Schwierigkeiten. "Spitzensportler haben ähnliche Risiken wie Topmanager: dauerhafter Erfolgsdruck und öffentliche Sichtbarkeit und Bewertbarkeit durch Medien, Social Media und Hasskommentare." Es sei eine sehr individuelle Sache und komme auf die Verletzbarkeit des Einzelnen an. "Als Spitzensportler benötigt man ein dickes Fell", sagt die Sportpsychologin, die auf die vielen Nebenschauplätze Zverevs der vergangenen Jahre verwies: eine Schlammschlacht mit dem Ex-Manager, mehrere unschöne öffentliche Trennungen von Trainern, öffentliche Kritik an seinen Verfehlungen während Corona, große Medienberichte über mutmaßliche Vorwürfe häuslicher Gewalt, die Jahre öffentlich schwelten, zu einem ATP-Verfahren führten, bevor sie Zverev juristisch in einem Gerichtsverfahren einvernehmlich mit der Gegenpartei ohne Urteil beilegen konnte. Zverev jedenfalls wirkte in der Vergangenheit des Öfteren genervt von Situationen um seine Person in den Medien. "Diese ständige Bewertbarkeit und schnelle Medienwelt kann sehr belastend sein", urteilt die Expertin. Zverev hatte dazu gesagt: "Ich habe viele Schwierigkeiten in den Medien durchgemacht. Ich habe generell viele Schwierigkeiten im Leben durchgemacht. Ich habe mich noch nie so leer gefühlt. Mir fehlt einfach die Freude, die Freude an allem, was ich tue. Dabei geht es nicht unbedingt um Tennis. Es fehlt mir auch außerhalb des Tennissports an Freude." Zverev, der sich in der Vergangenheit wiederholt öffentlich gegen Mentaltrainer und Psychologen aussprach, öffnete sich in Wimbledon zudem erstmals für mögliche Hilfe. "Ja, möglich. Vielleicht zum ersten Mal in meinem Leben brauche ich das." "Mentale Probleme sind oft noch ein Zeichen von Schwächen" Die Worte des Bruders, die Aussagen hätten mit der Niederlage zu tun, seien ebenfalls Teil der Wahrheit. "In so einem affektiven Moment nach einer Niederlage können solche Aussagen auch aus einem Sportler heraussprudeln und vor diesem Hintergrund getroffen werden", erklärt die Psychologin, die Zverevs Bereitschaft, erstmals offen für Hilfe zu sein, als gutes Signal wertet. "Je mehr Menschen sich öffnen, desto weniger ist dieses Thema in der Ecke der Tabus. Und das wiederum ist gut für die Förderung. So kann man besser auf die Thematik aufmerksam machen und früher erkennen, wenn Warnzeichen vorliegen. Da sind wir in Deutschland noch nicht so weit und liberal. Mentale Probleme sind oft noch immer ein Zeichen von Schwächen." Für Zverev komme die generelle Stressanhäufung im Profitennis hinzu. "Zverev hat generell wenig Zeit, sich von Schlagzeilen und Turnieren zu erholen", so Sulprizio. "Dann folgt der nächste Einschlag. Die Stresstrigger häufen sich und gehen über in Dauerstress. Das kann man sich wie ein Fass vorstellen. Der letzte Tropfen bringt das Fass zum Überlaufen. An dem Punkt hat er sich wohl am Dienstag befunden und gesagt: 'Gut, jetzt spreche ich mal über mentale Probleme.'" Zverevs Einordnung wäre laut Sulprizio nach einer Nacht Schlaf womöglich anders ausgefallen. "Was nicht bedeutet, dass man diese Symptome dann nicht mehr fühlt. Aber das Öffnen würde wohl nicht mehr so vorkommen, weil er die Situation eventuell mit seinem Team schon eingeordnet und hätte relativieren können." Für Zverev sei es gut, dass er sich dafür geöffnet hat. "Wir werden sehen, ob die Familie und sein Umfeld dafür ebenfalls empfänglich sind oder den Ansatz revidieren. Wenn er eine Therapie angeht, wird ihm das helfen und es schließt nicht aus, dass er parallel nicht gut Tennis spielen kann. Er kümmert sich um seine mentale Gesundheit und kann parallel gut spielen und ein cooler Typ sein." TV-Expertin Andrea Petković vermochte sich mit den Aussagen Zverevs zu identifizieren. "Bei mir war das auch so, wie mit vielen meiner Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich gesprochen habe, um 28 herum. Ich hatte auch eine Riesenkrise mit 28 Jahren. Da wird dir das erste Mal bewusst: 'Das ist, was ich bin. Ich bin Tennispielerin. Ich kann jetzt nicht mehr Ärztin werden, Anwältin.' Bei mir war das so. Ich bin immer sehr froh, wenn sich Tennisspieler und -spielerinnen öffnen, damit wir diese Einblicke bekommen. Wir wissen das, aber selbst wir vergessen das manchmal, wie das eigentlich war." Bis zum Masters-Turnier in Kanada Ende des Monats will Alex Zverev mit eventueller externer Hilfe Lösungen für seine Probleme gefunden haben. Auch einen externen Impuls auf der Trainerposition schloss er, anders als zuletzt, nicht aus. Bruder Mischa, der wie fast immer in der Box mitfieberte und parallel als TV-Experte arbeitet, zeigte sich am Dienstag über die Aussagen überrascht. "Ich weiß nicht, was seine Aussagen mit mir machen, ich höre das jetzt zum ersten Mal. Wenn er was dazu sagt, ist es gut, ich bin meistens Zuhörer. Es hat sich nichts Großartiges angedeutet." Vieles habe er nun auch über die Medien erfahren. "Ich bin da mittlerweile sehr nüchtern und sehr rational. Es gibt Millionen von anderen Menschen, die ein hartes Leben haben, aber wir stehen halt in der Öffentlichkeit." Er nehme die Aussagen seines Bruders aber ernst.




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