Krankenhausgesellschaft: Bei Klinikreform noch viele Fragen offen
Die von Bund und Ländern vereinbarten Eckpunkte für eine Krankenhausreform lassen aus Sicht der Landeskrankenhausgesellschaft noch wichtige Fragen offen. Das gelte besonders für Finanzierungsfragen, sagte die Vorsitzende Gundula Werner am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. So sei derzeit noch völlig unklar, wie eine nicht mehr allein auf diagnosebezogene Fallpauschalen ausgerichtete Finanzierung der Kliniken ausgestaltet werde. "Die Krankenhäuser wissen nicht, was sie erwartet." Es sei bisher auch offen, wie die mit der Reform angepeilte Änderung der Leistungsstrukturen von Kliniken finanziert werden solle.
Die von Bund und Ländern vereinbarten Eckpunkte für eine Krankenhausreform lassen aus Sicht der Landeskrankenhausgesellschaft noch wichtige Fragen offen. Das gelte besonders für Finanzierungsfragen, sagte die Vorsitzende Gundula Werner am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. So sei derzeit noch völlig unklar, wie eine nicht mehr allein auf diagnosebezogene Fallpauschalen ausgerichtete Finanzierung der Kliniken ausgestaltet werde. "Die Krankenhäuser wissen nicht, was sie erwartet." Es sei bisher auch offen, wie die mit der Reform angepeilte Änderung der Leistungsstrukturen von Kliniken finanziert werden solle.
Zudem erhielten die Kliniken keine finanziellen Übergangshilfen bis zum Start der Reform. "Es wird schwierig, damit zurechtzukommen." Bund und Länder hatten sich am Montag nach langem Ringen auf Grundzüge der Reform geeinigt. Unter anderem sollen Kliniken einen Teil ihrer Vergütung künftig schon dafür erhalten, dass sie bestimmte Leistungsangebote vorhalten. Geplant sind Leistungsgruppen mit einheitlichen Qualitätsvorgaben bei Ausstattung, Personal und Behandlungserfahrung. Die Klinikreform ist in Thüringen Grundlage für den neuen Landeskrankenhausplan, der voraussichtlich im ersten Halbjahr 2024 stehen soll.