ACO: Amatur Chess Championchip 2023, das Abenteuer beginnt
Am Donnerstag den 10. Mai machten sich 2 mutige Hamelner Spieler(innen) auf den Weg nach Griechenland. Natürlich war der Direktflug nach Kos gecancelt, also flogen Christine und Achim erst nach Athen, wo der wunderschöne Flughafen für einige Stunden besichtigt wurde. Dann ging es weiter nacch Kos. Glücklich angekommen begann die erste Schlacht, nämlich die um ein Taxi. Aber irgendwann ergatterten wir dann ein Taxi und kamen in unserem Hotel an. An den Standard im Hotel Atlantica könnte man sich als Schachspieler durchaus gewöhnen. Nach der etwas längeren Anreise begann nun der schöne Teil. Schachlich wird es für uns beide ziemlich schwierig werden.
Christine ist in Gruppe D an 41 von 48 gesetzt und Achim in Gruppe C an 34 von 37. Doch das täuscht. Eigentlich ist er der mit Abstand wertungsschwächste Spieler der C-Grruppe. Schauen wir mal was geht.
Tag 1:
In der ersten Runde spielte Achim mit Weiß an Brett 16 seinen geliebten „aggressiven Rentneraufbau“ kam gut aus der Eröffnung und nahm das Remisangebot seines um 200 Punkte stärkeren Gegners in total ausgeglichener Stellung (sagt zumindest der Silikonfreund) an. Da scheint die sehr seriöse Vorbereitung mit einem langjährigen Schachfreund aus Oberhusen an der Hotelbar Früchte getragen zu haben.
Christine spielte auch mit Weiß an Brett 14, kam ordentlich aus der Eröffnung, wurde dann jedoch von Ihrem Gegner der das Turnier schon 2-mal gewonnen hat überspielt. Mit einem hübschen taktschen Trick gewann er einen Bauern. Christine konnte sich in ein schlechteres Endspiel retten, in dem sie einmal eine gute Chance ausließ um den halben Punkt zu kämpfen. Danach war das Endspiel nicht mehr zu halten.
Morgen geht es mit einer Doppelrunde weiter. In der 2. Runde dürfen wir beide mit den schwarzen Klötzen ran. Aber vorher wird ab 18.00 Uhr noch geblitzt.