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Klimakrise: Forscher besorgt – Die große Hitze kommt erst noch

Weltweit jagt ein Hitzerekord den nächsten – dabei hat der Sommer nicht einmal begonnen. Klimaforscher betrachten dies mit Sorge. Denn das Schlimmste könnte erst noch kommen.38,8 Grad Celsius: So heiß war es im April noch nie in Spanien. Während deutsche Autofahrer teilweise noch Eis kratzten, kollabierten in Spanien Menschen unter der Hitze. Auch die Portugiesen und Marokkaner erlebten zuletzt neue Rekordtemperaturen. Doch damit waren sie nicht allein. In Indien etwa und in Thailand fielen in den vergangenen Wochen ebenfalls die bisherigen Hitzerekorde. Und auch in der Arktis ist es aktuell viel zu warm. Das Fatale an diesen Meldungen: Viele Klimaforscher und Meteorologen warnen, dass die große Hitze erst noch kommen dürfte – durch das Wetterphänomen El Niño. Was steht uns also noch bevor?"Wir müssen uns auf immer heißere Rekorde einstellen"Dass wie aktuell an mehreren Orten gleichzeitig Extreme wie Hitze oder Überflutungen herrschen, ist ein Phänomen, das sich im Sommer auf der Nordhalbkugel immer häufiger beobachten lässt, erklärt Peter Hoffmann, Meteorologe und Klimawissenschaftler am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK). "Der Klimawandel verändert nicht nur die Temperaturen, sondern auch unsere gewohnten Wettersysteme", sagt er t-online. Regionale Hitzerekorde würden immer häufiger gebrochen, je schneller die Erderhitzung voranschreite, sagt auch Helge Gößling, Klimawissenschaftler am Alfred-Wegener-Institut (AWI), im Gespräch mit t-online. "Insofern müssen wir uns darauf einstellen, dass wir in den nächsten Jahren weiterhin immer heißere Rekorde verbuchen werden." Eine neue Studie des Forscher-Netzwerks World Weather Attribution kommt zu dem Schluss: Die Hitzewelle in Südeuropa wäre ohne Erderhitzung "fast unmöglich" gewesen.Der Antrieb der Wetterlagen wird schwächerEin Faktor dabei: Die Klimakrise beeinflusst den Jetstream, ein Starkwind-Strömungsband, das auf der Nordhalbkugel einmal den Globus umspannt und durch die Drehung der Erde von Westen nach Osten verläuft. Normalerweise sorgt der Jetstream dafür, dass Wetterlagen von West nach Ost weiterziehen.Durch die Erderhitzung wird es aber nicht nur im Durchschnitt wärmer auf der Welt, sondern einzelne Regionen wie die Polkappen erhitzen sich schneller als andere, erklärt Hoffmann. "Der Temperaturunterschied zwischen Äquator und Nordpol ist also nicht mehr so groß." Genau dadurch werde der Jetstream aber angetrieben.Die Folge des Klimawandels: Der Jetstream wird schwächer. Immer häufiger entstehen dadurch sogenannte Strömungsschleifen, erklärt der Klimaforscher. In diesen bläst der Wind in der Atmosphäre dann nicht mehr von West nach Ost, sondern von Norden nach Süden oder Süden nach Norden. In Spanien zeigt sich das durch die Hitze: Sie kam durch eine Südwestströmung aus Afrika. Zudem bleiben Wetterlagen länger an einem Ort, statt weiterzuziehen. So entstehen nicht nur einzelne Hitzetage, sondern ganze Hitzewellen. Und das gleich an mehreren Orten auf der Welt, wenn der Jetstream mehrere Schleifen bildet. Damit lassen sich die vielen, fast gleichzeitigen Hitzewellen erklären, wie sie in den vergangenen Wochen zum Beispiel auch in Indien, Thailand und Malaysia oder aktuell in Kanada und der Arktis verzeichnet wurden.Hitzewelle auch im MeerVor der Küste Spaniens zeigt sich unterdessen noch eine zweite Art von Hitzewelle: Auch die Oberflächen der Ozeane sind aktuell so warm wie noch nie seit Beginn der Messungen in den 1980er-Jahren. Zwar sind sich auch Klimawissenschaftler über die genauen Gründe für diese Erhitzung noch uneins.Doch die Folgen können auch an Land fatal sein, erklärt Peter Hoffmann vom PIK. Durch hohe Wassertemperaturen verdunstet mehr. Dadurch reichere sich Feuchtigkeit in der Atmosphäre an – zumal wärmere Luft mehr Wasser aufnehmen kann. Das Problem: "Die Hemmschwelle für Regen steigt durch höhere Lufttemperaturen." Komme es dann aber zu Regen, seien heftige Niederschläge wahrscheinlich.Und genau solcher Starkregen nützt bei einer Dürre, wie sie Spanien derzeit erlebt, wenig. Zwar fällt Hoffmann zufolge teilweise innerhalb kürzester Zeit eine Regenmenge, die in Deutschland für ein ganzes Jahr üblich ist – also eine riesige Wassermenge. Aber in ebenso kurzer Zeit fließt das Wasser an der Oberfläche wieder ab, ohne zu versickern, und erreicht so kaum mehr als die oberen Zentimeter des Bodens."Deswegen kann Sturzregen eine Dürre sogar verschärfen, wenn die komplette Feuchtigkeit aus der Atmosphäre dabei abregnet", so Hoffmann. Den spanischen Bauern, die um ihre Ernten fürchten, ist damit also wenig geholfen. Mehr zu den Auswirkungen der Dürre auf die Landwirtschaft und die Lebensmittelpreise lesen Sie hier."Deutschland ist aktuell eher auf der kalten Seite"Zurück nach Deutschland: Hierzulande war der April unterdurchschnittlich kalt. Die Temperaturen lagen dem Deutschen Wetterdienst zufolge verglichen mit den Jahren 1991 bis 2020 in diesem Jahr 1,5 Grad unter dem Durchschnitt.Auch das: eine Folge der Jetstream-Schleifen. Denn bei diesen bilde sich immer auch eine Ausgleichsströmung zur Hitze aus dem Süden, erklärt der Meteorologe: Kalte Luft kommt dann aus dem Norden. "Dann ist man entweder auf der heißen oder auf der kalten Seite", sagt er. "Und Deutschland und Mitteleuropa sind aktuell eher auf der kalten Seite."Dabei stehe auch Mitteleuropa vor der Herausforderung, sich an die Klimakrise anzupassen. Denn auch in Deutschland gibt es bislang kaum Vorbereitungen für den Umgang mit der Hitze – obwohl 2022 in Europa durch Hitzewellen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation mindestens 15.000 Menschen starben. "Spätestens jetzt ist es wissenschaftlich glasklar, dass wir mit starken Klimaänderungen zu rechnen haben", sagt Helge Gößling.Grenzen der Anpassung teils schon erreichtDie aktuellen Veränderungen zeigten, so Peter Hoffmann: "Die Klimakrise verschärft sich schneller, als wir es vorhergesagt haben." Einige Regionen auf der Welt erreichten schon jetzt die Grenzen der Anpassung – zum Beispiel, weil die Landwirte nichts mehr anbauen könnten oder jedes Jahr wieder Brände Hektar um Hektar Wald vernichten. "Das geht schneller, als wir in der Klimaforschung bislang beobachtet haben.""Innerhalb einer Generation sind viele dieser Veränderungen noch beherrschbar", erklärt er. Aber die Klimaforschung blicke mit Projektionen auch langfristiger in die Zukunft. Dabei zeige sich: "Extreme, an die wir heute noch gar nicht denken, werden geballter auftreten." Die Entwicklung zu neuen Hitzerekorden zusätzlich beschleunigen könnte El Niño, der anders als der Jetstream nicht die Luftströmungen, sondern Temperaturunterschiede im pazifischen Ozean beschreibt. Mitte der Woche bestätigte die Weltmeteorologie-Organisation (WMO), dass sich dieses Phänomen mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent im Laufe des Jahres einstellen wird.Dabei kehrt sich die Temperaturverteilung im Pazifik um. Normalerweise ist das Wasser vor Australien und Indonesien wärmer und vor Südamerika kühler, man spricht von einer La-Ninja-Phase. In El-Niño-Jahren ist die Temperaturverteilung umgekehrt – was dann auch Auswirkungen auf die Atmosphären-Strömung und das Wetter in der gesamten Pazifik-Region und den Tropen hat. Das letzte El-Niño-Jahr war 2015 – und das Folgejahr 2016 war das weltweit wärmste, das je verzeichnet wurde. Daher gehen sowohl Peter Hoffmann als auch Helge Gößling davon aus, dass in diesem oder dem kommenden Jahr neue Rekorde wahrscheinlich sind. Auch das Rekordjahr 2016 könnte dann noch übertroffen werden."Wir werden von solchen Extremereignissen immer wieder geschockt", sagt Hoffmann. Noch könne man sich davon relativ schnell wieder erholen. "Aber die Zeiträume dafür, zwischen den Extremen, werden immer kürzer."


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