Verkehr: Riesen-Jubel nach Sprengung der Rahmede-Talbrücke an A45
Die Sprengung der maroden Rahmede-Talbrücke an der A45 in Nordrhein-Westfalen ist am Sonntag in Lüdenscheid von Tausenden Zuschauern bejubelt worden. Das 17.000 Tonnen schwere und bis zu 70 Meter hohe Bauwerk an der deutschlandweit wichtigen Autobahn stürzte am Mittag binnen Sekunden auf ein gewaltiges Fallbett herab. 150 Kilogramm Sprengladung an den Brückenpfeilern hatten diese unmittelbar zuvor kollabieren lassen. Nach einem lauten Knall stieg mit dem Aufprall der Brücke auf ein gewaltiges Fallbett eine dichte grau-braune Baustaubwolke auf und verteilte sich in einem Radius von einigen Hundert Metern.
Die Sprengung der maroden Rahmede-Talbrücke an der A45 in Nordrhein-Westfalen ist am Sonntag in Lüdenscheid von Tausenden Zuschauern bejubelt worden. Das 17.000 Tonnen schwere und bis zu 70 Meter hohe Bauwerk an der deutschlandweit wichtigen Autobahn stürzte am Mittag binnen Sekunden auf ein gewaltiges Fallbett herab. 150 Kilogramm Sprengladung an den Brückenpfeilern hatten diese unmittelbar zuvor kollabieren lassen. Nach einem lauten Knall stieg mit dem Aufprall der Brücke auf ein gewaltiges Fallbett eine dichte grau-braune Baustaubwolke auf und verteilte sich in einem Radius von einigen Hundert Metern.
Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) und sein NRW-Amtskollege Oliver Krischer (Grüne) verfolgten die spektakuläre Aktion gegenüber der Brücke von einem Hang aus. Weitere viele Hundert Menschen waren gekommen, auch Familien mit Picknick-Proviant. Applaus und Rufe wie "Hammer" oder "Wahnsinn" waren zu hören. Viele spürten eine Druckwelle. Parallel dazu schauten sich viele Hundert Bürgerinnen und Bürger das Spektakel auf einer Leinwand im Public Viewing in der Innenstadt an. Auch hier brach Jubel aus, es herrschte Partystimmung, wie eine Teilnehmerin schilderte.
Minuten nach der Sprengung fielen kleine Baustaubflocken in der Nähe des abgesperrten Areals herab. Ein Geruch wie nach einem Silvesterfeuerwerk breitete sich aus.
Wissing und der Sprengmeister wollten sich am Mittag zu der Aktion und der verkehrspolitischen Bedeutung für die weitere Neubauplanung äußern.