1. Mai: SPD-Chef Klingbeil zeigt Verständnis für Warnstreiks
SPD-Parteichef Lars Klingbeil hat in seiner Rede am Tag der Arbeit Verständnis für höhere Lohnforderungen von Gewerkschaften gezeigt. "Ich finde das richtig, dass man jetzt für höhere Löhne auf die Straße geht, dass man für Tarifbindung Warnstreiks macht", sagte der SPD-Politiker bei einer DGB-Kundgebung am Montag in Lehrte (Region Hannover). Eine Einschränkung des Streikrechts werde es mit der SPD nicht geben, betonte Klingbeil. "In Zeiten der Unsicherheit brauchen wir mehr Mitbestimmung. In Zeiten des Wandels brauchen wir starke Gewerkschaften."
SPD-Parteichef Lars Klingbeil hat in seiner Rede am Tag der Arbeit Verständnis für höhere Lohnforderungen von Gewerkschaften gezeigt. "Ich finde das richtig, dass man jetzt für höhere Löhne auf die Straße geht, dass man für Tarifbindung Warnstreiks macht", sagte der SPD-Politiker bei einer DGB-Kundgebung am Montag in Lehrte (Region Hannover). Eine Einschränkung des Streikrechts werde es mit der SPD nicht geben, betonte Klingbeil. "In Zeiten der Unsicherheit brauchen wir mehr Mitbestimmung. In Zeiten des Wandels brauchen wir starke Gewerkschaften."
Auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil gab ein Statement zum 1. Mai ab. "Der internationale Tag der Arbeit steht wie kein anderer für Solidarität und Zusammenhalt der abhängig Beschäftigten", erklärte der SPD-Politiker. Für die gesamte Gesellschaft gelte es, gemeinsame Stärke durch den Schulterschluss zu erreichen. "Wir müssen gerade auch in schwierigen Zeiten zusammenstehen und uns gegenseitig unterstützen", sagte der niedersächsische Regierungschef.
Das DGB-Motto zum 1. Mai in diesem Jahr lautet "Ungebrochen solidarisch". An vielen Orten in Niedersachsen und Bremen kamen Hunderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu Kundgebungen zusammen.