Filmtipp „Liebe, D-Mark und Tod“: Von Arbeiterliedern zum Hip-Hop
Bilder vom Fließband bei Ford und in einer Pralinenfabrik huschen am Auge vorbei. Aus dem Off kommt melancholischer Gesang, begleitet von einem Saz, der typischen Langhalslaute. „Den Türken, ohne die unsere Wirtschaft auch heute nicht möglich wäre, schmerzen nicht nur die Finger“, raunt der Sprecher in einem westdeutschen TV-Beitrag über Migrant*innen. Gemeint ist: Es schmerzt ihnen auch die Seele.
Als „Gastarbeiter*innen“ in die Bundesrepublik
Der Ursprung dieser dozierend gestalteten Sequenz ist in den späten 70er-Jahren zu vermuten. Regisseur Cem Kaya hat sie zu Beginn...