Thüringen: Wie ein Bündnis mit Spaß am Protest gegen Nazis kämpft
Seit sechs Jahren ist Thomas Jakob mit dabei. Auf Podien, bei Veranstaltungen oder im Superheldenkostüm auf der Straße. Denn der Sozialdemokrat sagt: „Protest muss Spaß machen. Die Leute müssen es gerne machen wollen.“ 2016 stieß er zum ein Jahr zuvor gegründeten „Bündnis für Demokratie und Weltoffenheit Kloster Veßra“, weil er etwas gegen die zunehmenden Rechtsrockkonzerte in seiner Heimat tun wollte. 2017 war der Höhepunkt: 6.000 Neonazis aus ganz Europa reisten nach Thüringen, Bilder von Hitlergruß zeigenden Glatzen gingen um die Welt.
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