„Doppel-Wumms“ und „Zeitenwende“: Was uns Olaf Scholz zu sagen hat
Regierende sollen nicht nur technokratisch, sondern auch politisch führen. Sprache ist dafür ein unerlässliches Mittel, wird Politik doch zu großen Teilen sprachlich vermittelt. Die vergangenen Regierungen lassen sich auch anhand ihrer Sprache charakterisieren: Unvergessen, wie die ersten rot-grünen Kabinette gerne betonten, dass ihre Maßnahmen, ja allein schon ihre Existenz „historisch“ sei(en). Unverkennbar auch der moderierende Stil Merkels, in dem alles ein wenig abgetönter, vager und weniger dramatisch wirkte und vor allem vermittelte: Wird schon nicht so schlimm im Auenland.
...