Rauenberg: Geldautomaten-Sprenger flüchten mit 20.000 Euro (Fotogalerie)
Rauenberg. (tt) Erst vor neun Monaten wurde der Geldautomat der Volksbank Kraichgau in Rauenberg gesprengt. Am Freitagmorgen traf es nun die SB-Filiale der Sparkasse Heidelberg im Einkaufszentrum Frankenäcker. Unbekannte sprengten dort kurz vor 3.30 Uhr den Automaten und erbeuteten dabei rund 20.000 Euro. An der SB-Filiale im Gebäude eines Supermarktes entstand rund 100.000 Euro Sachschaden. Die Ermittlungen laufen.
Die bisherigen Ermittlungen der Polizei haben ergeben, dass die Täter unmittelbar nach der Detonation mit einem schwarzen, hochmotorisierten Audi A6 über die Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg zunächst auf die A6 fuhren. Am Walldorfer Kreuz sollen sie auf die A5 in Richtung Frankfurt gewechselt sein und dann am Kreuz Weinheim über die A659 am Viernheimer Kreuz auf die A67 in Richtung Darmstadt gefahren sein. Wie die Polizei mitteilt, wurde mit allen verfügbaren Kräften überregional nach den Tätern gefahndet, dabei kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.
"Im Rahmen der weiteren Fahndung nach den Tätern und ihrem Fluchtfahrzeug ist die Polizei im Besonderen auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen", erklärte ein Polizeisprecher. Um die Fahnder entscheidende Schritte voranzubringen, werden Zeugen gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter Telefon 0621/174-4444 zu melden. "Wichtig sind hierbei alle Hinweisgeber, die nicht nur unmittelbar vor der Tat, sondern auch schon in den Tagen zuvor, Verdächtiges zu Personen und Fahrzeugen wahrgenommen haben", so der Sprecher.
Lieferdienste der Einkaufsmärkte sind beispielsweise genauso von großer Wichtigkeit wie Zeitungsausträger im angrenzenden Wohngebiet. Auch Frühaufsteher und Personen, die mit ihren Hunden bereits so früh unterwegs waren, sowie Auto- und Lastwagen-Fahrer, denen ein schneller, schwarzer Audi A6 auf den Autobahnen A6, A5, A659 und A67 aufgefallen ist, dem sie aber bislang jedoch keine große Bedeutung schenkten, könnten den Polizisten den entscheidenden Hinweis liefern.
Bis in den Vormittag hinein war die zentrale Kriminaltechnik der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg gestern mit der Spurensicherung befasst und wurde dabei von Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts aus Stuttgart unterstützt. Auch ein Sprengstoffsuchhund der Polizeihundestaffel Walldorf war im Einsatz.
Update: Freitag, 9. Juli 2021, 17.52 Uhr
Rauenberg. (pol/lyd) Bislang unbekannte Täter sprengten am frühen Freitagmorgen im "Frankenäcker" einen Geldautomaten und erbeuteten dabei rund 20.000 Euro. Der Sachschaden am Gebäude beträgt nach momentaner Einschätzung rund 100.000 Euro. Das teilt die Polizei mit.
Wie die bisherigen Ermittlungen der Polizei ergaben, flüchteten die Täter mit einem schwarzen Audi A6 über die Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg zunächst auf die Autobahn A6 und ab dem Walldorfer Kreuz auf die A5 in Richtung Frankfurt. Nach den weiteren Erkenntnissen sollen die Täter dann am Kreuz Weinheim über die A659 am Viernheimer Kreuz auf die A67 in Richtung Darmstadt gewechselt sein.
Im Rahmen der weiteren Fahndung nach den Tätern und ihrem Fluchtfahrzeug ist die Polizei im Besonderen auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen.
Um die Fahnder entscheidende Schritte voranzubringen, werden Zeugen gebeten, sich zu melden. Und zwar unter den Telefonnummern 0621/174-4444 oder 06222/5709-0 (Revier Wiesloch).
Wichtig sind hierbei alle Zeugen, die nicht nur unmittelbar vor der Tat, sondern auch schon in den Tagen zuvor verdächtige Wahrnehmungen zu Personen und Fahrzeugen gemacht haben.
Dabei sind die Lieferdienste der Einkaufsmärkte genauso wichtig, wie Zeitungsausträger im angrenzenden Wohngebiet. Auch Frühaufsteher und Personen, die mit ihren Hunden bereits so früh unterwegs waren sowie Auto- und Lkw-Fahrer, denen ein schneller, schwarzer Audi A6 auf den Autobahnen A6, A5, A659 und A67 aufgefallen ist, dem sie aber bislang jedoch keine große Bedeutung schenkten, könnten den Fahndern den entscheidenden Hinweis liefern.
Update: Freitag, 9. Juli 2021, 16.18 Uhr