Paukenschlag im ÖSV: Vizepräsident Michael Walchhofer schmeißt das Handtuch
Innsbruck – Im ÖSV geht es gegenwärtig drunter und drüber. Kurz vor der Wahl von ÖSV-Präsident Karl Schmidhofer zieht Vizepräsident Michael Walchhofer die Notbremse. Der Salzburger, vor 18 Jahren Weltmeister, wird sich komplett zurückziehen, obwohl er selber für das hohe Amt und die Nachfolge Peter Schröcksnadels in den Ring einsteigen wollte.
Walchhofer, so Salzburgs Landesskiverbandspräsident Bartl Gensbichler, habe in den vergangenen sieben Jahren eine mehr als sehr gute Arbeit verrichtet. Allerdings standen die Zeichen letzthin auf Sturm. Schröcksnadel trat öffentlich nach, und das hat sich „Walchi“ überhaupt nicht verdient. Der 79-jährige Tiroler sagte, dass, wenn man einen Verband nicht so gut kennt und gleich alles verändern will, dies in punkto Management nicht gut ankommt und katastrophal wäre.
Die Stimmung hat sich aber beruhigt, vor einigen Wochen flogen noch die Fetzen. Trotzdem muss man Ruhe und Einigkeit mit der Lupe suchen. Nichtsdestotrotz geht man davon aus, dass die Wahl des Schröcksnadel-Nachfolgers ruhiger über die Bühne gehen wird.
Bericht für skiweltcup.tv: Andreas Raffeiner
Quelle: laola1.at
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