ZDF-Interview: Jogi Löw, der "Piano Man": Lustige Kamera-Einstellung lässt Fans schmunzeln
Vor dem EM-Spiel gegen Frankreich stand Bundestrainer Joachim Löw dem ZDF Rede und Antwort. Die Szene sorgte für Lacher: Saß Löw da etwa am Klavier?
Beim EM-Auftakt gegen Frankreich gab es wenig zu lachen für die deutsche Nationalmannschaft und ihre Fans. Gegen den amtierenden Weltmeister hielt die DFB-Elf zwar phasenweise ordentlich mit, verlor aber durch ein unglückliches Eigentor von Mats Hummels 0:1. Die eine oder andere kleine Beobachtung am Rande der Partie brachte die Zuschauer dennoch zum Schmunzeln – zum Beispiel ein Interview mit Joachim Löw.
Der Bundestrainer hatte sich eine gute Stunde vor dem Spiel am Spielfeldrand bei ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein eingefunden, um über die Aufstellung und seine Erwartungen für das anstehende Duell zu sprechen. Um den Corona-Abstand einzuhalten, stand Müller-Hohenstein auf der Tribüne, Löw unten an der Seitenlinie. Durch die leicht schräge Kameraperspektive sah es so aus, als würde der Trainer hinter der Bande an einem Klavier sitzen. So nahm es zumindest ein Twitter-User wahr.STERN PAID 24 21 Endspiel 17.56
Joachim Löw am Klavier, Müller-Hohenstein als Sängerin
Und wenn man einmal mit solchen Augen auf diese Szene geschaut hat, kann man sie nicht mehr anders sehen. Löw als Pianist mit dem ZDF-Mikrofon am Flügel, Moderatorin Hohenstein als Sängerin. Rasch häuften sich die Tweets, die das Bild mit passenden Songs verbanden.
Löw wird wegen seiner Frisur ohnehin ab und an mit dem Ärzte-Bandmitglied Rod Gonzalez verwechselt, diesmal stimmt aber das vermeintliche Instrument nicht.
Man muss die Situation aber gar nicht unbedingt musikalisch interpretieren – andere User fühlten sich da an weitere Alltagsbegebenheiten erinnert.
Im Interview vor Spielbeginn gab sich Löw noch locker, vor allem freute er sich über die Tatsache, dass endlich wieder Zuschauer bei einem Spiel der Nationalmannschaft anwesend sein konnten. Nach der Partie fiel sein Fazit ambivalent aus: "Durch ein Eigentor zu verlieren, ist, was das Ergebnis betrifft, enttäuschend. Auf der anderen Seite muss ich sagen, waren wir gut im Spiel. Die Mannschaft hat richtigen Biss gezeigt, viele Duelle gewonnen. Das Einzige: Wir haben kein Tor erzielt und vorne in manchen Situationen noch die Durchschlagskraft vermissen lassen. Daran gilt es zu arbeiten. Aber was ich an Einsatz gesehen habe, stimmt mich positiv für die nächsten zwei Spiele."