Mosbach: Stadt lässt kranke Bäume fällen
Mosbach. (RNZ/stm) In den Wohnzimmern der Region wurden dieser Tage wieder reichlich Bäume aufgestellt, im Stadtgebiet von Mosbach hingegen müssen zeitnah rund 30 schadhafte Bäume weichen. "In den nächsten Tagen und Wochen müssen im Stadtgebiet einige Bäume im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht gefällt werden", teilt die Stadtverwaltung mit.
Die Arbeiten sollen durch den städtischen Bauhof und beauftragte Firmen ausgeführt werden. "Der Hauptgrund für die notwendig werdenden Fällungen sind die durch die Trockenheit der letzten Jahre entstandenen Schädigungen. Hinzu kommen Pilz- und Schädlingsbefälle, durch welche die Bäume nicht mehr zukunftsfähig sind", erklärt Meike Wendt, Pressesprecherin der Stadt Mosbach.
Die betroffenen Bäume stehen unter anderem in Lohrbach entlang der Wanderbahn Richtung Sattelbach (Esche und Robinien), oberhalb des Güterhallenwegs (Esche und Ahorn), im Friedhof Mosbach (Birke und Kirsche), bei der Müller-Guttenbrunn-Schule (Robinien und Ahorn), in der Bahnhofstraße in Neckarelz (Birke und Mehlbeere), in der Heidelberger Straße bei der Auffahrt zur B37 (Nussbaum) und beim Auguste-Pattberg-Gymnasium (Silber-Ahorn).
Bei der Stadt ist man sich bewusst, das es sich um "teils unschöne Maßnahmen" handelt, die aber auf der anderen Seite eben auch notwendig seien. Dort, wo sich der Standort trotz veränderter Umweltbedingungen geeignet zeigt, werde man Ersatzpflanzungen vornehmen, so Meike Wendt weiter. Hierbei wolle man zunehmend Baumarten pflanzen, die sich als klimaresistenter erwiesen haben. Es müssen jedoch nicht nur Bäume gefällt werden. Zur Erhaltung eines gesunden Bestandes werde man parallel an über 25 Bäumen wichtige baumpflegerische Maßnahmen absolvieren. Erlaubt ist das Fällen von Bäumen und das Abschneiden von Gehölzen zwischen dem 1. Oktober und dem 28. Februar.