Sport kompakt: Riesen-Überraschung bei Darts-WM: Deutscher Clemens wirft Weltmeister Wright raus
Schalke bestätigt Verpflichtung von Trainer Gross bis Saisonende +++ Wrestling-Star Brodie Lee stirbt im Alter von 41 Jahren +++ Sport-News im Überblick.
Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf. Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf der Welt mal mehr, mal weniger bedeutende Wettkämpfe statt, die wegen der Dominanz weiniger weniger Sportarten kaum beachtet werden oder gleich ganz untergehen. Zu Unrecht – finden wir – und berichten an dieser Stelle auch und vor allem über hochklassigen Sport abseits von König Fußball.
28. Dezember: Überraschung bei Darts-WM: Clemens besiegt Weltmeister Wright
Gabriel Clemens hat bei der Darts-WM in London überraschend Weltmeister Peter Wright besiegt und damit für eine deutsche Premiere gesorgt. Der Saarländer gewann das direkte Duell mit dem schottischen Weltklassespieler am Sonntagabend nach extrem starker Leistung 4:3 und steht damit als erster Deutscher in der WM-Geschichte im Achtelfinale. Für den "German Giant", wie der 37 Jahre alte Saarländer genannt wird, ist es der bisher größte Erfolg in seiner Laufbahn. Er spielte zudem den bisher höchsten Average eines deutschen Spielers bei einer WM.
Clemens trifft im Achtelfinale nun auf den Polen Krzysztof Ratajski, der den Australier Simon Whitlock mit 4:0 besiegt hatte. Für Mitfavorit "Snakebite" Wright, der den Fans im Alexandra Palace zum WM-Start noch ein Kostüm von Weihnachtsdieb "Grinch" präsentiert hatte, ist der zweite WM-Titel vorerst Geschichte. Clemens hingegen darf sich auch gegen Geheimfavorit Ratajski eine gute Chance ausrechnen und hat damit die Möglichkeit, als erster Deutscher in ein WM-Viertelfinale einzuziehen. Für den Deutschen ist es das bisher beste Jahr seiner Karriere. Clemens besiegte 2020 in wichtigen Major-Matches unter anderem die Engländer Nathan Aspinall und Rob Cross. Gegen den späteren Titelträger Wright hatte er bei der EM im Oktober noch verloren - diesmal entschied er das packende Pfeile-Duell für sich.
27. Dezember: Schalke bestätigt Verpflichtung von Trainer Gross bis Saisonende
Der Schweizer Christian Gross soll den FC Schalke 04 vor dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga bewahren. Der 66-Jährige unterschrieb einen Vertrag als Cheftrainer bis zum Saisonende. Das teilten die Königsblauen am Sonntag mit, nachdem über Weihnachten die letzten Details geklärt worden waren. Mehrere Medien hatten vor Heiligabend über die bevorstehende Verpflichtung berichtet.
"Für Schalke 04 geht es in den nächsten fünf Monaten ausschließlich darum, den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga zu schaffen. Christian Gross hat sowohl in Deutschland als auch in England bewiesen, dass er schwierige Missionen dieser Art erfolgreich gestalten kann", sagte Sportchef Jochen Schneider laut Clubmitteilung. Der Tabellenletzte hat nach 13 Spieltagen in der Bundesliga bereits sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz.
27. Dezember: Wrestling-Star Brodie Lee stirbt im Alter von 41 Jahren
Der amerikanische Wrestling-Star Jonathan Huber alias Brodie Lee ist tot. Das verkündete dessen Ehefrau Amanda auf Instagram. Demnach starb der 41-Jährige an einem Lungenschaden, der jedoch nicht in Verbindung mit dem Coronavirus stand. "Ich wollte diese Worte nie aussprechen. Mein Herz ist gebrochen", schreibt sie. "Die Welt sah ihn als den erstaunlichen Brodie Lee (früher bekannt als Luke Harper), aber er war mein bester Freund, mein Ehemann und der großartigste Vater, den man je treffen würde. Keine Worte können die Liebe ausdrücken, die ich fühle, oder wie gebrochen ich im Moment bin. Er starb umgeben von seinen Lieben nach einem harten Kampf mit einem Lungenproblem, das nicht mit Covid zusammenhing." Haper hinterlässt neben seiner Ehefrau auch seine beiden Söhne. Auch All Elite Wrestling, bei der er zuletzt unter Vertrag stand, trauert in den Sozialen Netzwerken um den Sportler, schrieb dort unter anderem: "Jons Popularität unter seinesgleichen und sein Einfluss auf die Wrestling-Welt war weltweit und ging über AEW hinaus, sodass dieser Verlust von vielen für eine lange Zeit betrauert werden wird."
24. Dezember: Paris Saint-Germain trennt sich Medienberichten zufolge von Trainer Tuchel
Paris Saint-Germain hat Thomas Tuchel zu Weihnachten offenbar den Trainerstuhl vor die Tür gesetzt. Laut Medien kam das Aus in der Nacht zum Heiligabend – nach einem 4:0-Sieg und bemerkenswert offenen Aussagen in einem Interview. Sechs Monate vor dem Ende seines Vertrages ist die Amtszeit des 47 Jahre alten deutschen Trainers beim französischen Fußball-Meister demnach beendet.
Tuchel stand in seinen zweieinhalb Jahren bei PSG dicht davor, dem ambitionierten Club den ersehnten ersten Triumph in der Champions League zu bescheren. Das 0:1 im Finale gegen den FC Bayern München verhinderte im August in Lissabon den erstmaligen Sprung auf Europas Vereins-Thron, auf den die Clubführung aus Katar so hofft.
Eine Bestätigung für die Trennung gab es am Donnerstag zunächst nicht. Die "Bild" und die französische Sportzeitung "L'Equipe" meldeten das Aus am Vormittag übereinstimmend. Laut Informationen des Senders RMC Sport und der Zeitung "Le Parisien" zufolge soll der Argentinier Mauricio Pochettino – zuletzt Trainer von Tottenham Hotspur – Nachfolger von Tuchel werden. Der 48-Jährige spielte einst für PSG.
22. Dezember: Fußball-Bundesligist Mainz 05 trennt sich von Sportvorstand Schröder
Der FSV Mainz 05 trennt sich von Sportvorstand Rouven Schröder. Der 45-Jährige hat sich am Dienstag gemeinsam mit dem Fußball-Bundesligisten auf eine vorzeitige Beendigung des ursprünglich bis 2024 datierten Vertrages geeinigt, wie der Tabellen-17. am Dienstag mitteilte. "Ich hatte nun das Gefühl, dass es für den Verein und für mich besser ist, den Weg frei zu machen, so dass sich Mainz 05 insgesamt neu aufstellen kann", sagte der 45-Jährige. Keine Aussage machten die Mainzer in der Presseerklärung zur Zukunft von Trainer Jan-Moritz Lichte, kündigten aber für 18.15 Uhr eine Pressekonferenz an.
Angedacht ist, "dass wir Christian Heidel als zusätzliches Mitglied neben Stefan Hofmann, Rouven Schröder und Jan Lehmann in unseren Vorstand aufnehmen, um den Verein für die strategischen Fragen der Zukunft noch besser aufzustellen", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Detlev Höhne. Heidel habe sich aufgrund der aktuellen Entwicklung eine Bedenkzeit erbeten.
21. Dezember: Thuram nach Spuckattacke für fünf Spiele gesperrt
Wie der "Kicker" berichtet, hat das DFB-Sportgericht wie erwartet eine harte Strafe gegen Marcus Thuram von Borussia Mönchengladbach verhängt. "Wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung" müsse Thuram nach DFB-Angaben wettbewerbsübergreifend sechs Spiele aussetzen, beginnend mit dem DFB-Pokal-Zweitrundenspiel beim Regionalligisten SV Elversberg am Dienstag. Weil das sechste Spiel bis zum 21. Dezember 2021 auf Bewährung ausgesetzt ist, sei der 23-Jährige am 22. Januar gegen Borussia Dortmund wieder spielberechtigt. Außerdem werde eine Geldstrafe von 40.000 Euro fällig.
Zuvor hatte die Borussia ihrem Stürmer bereits eine vereinsinterne Strafe in Höhe eines Monatsgehalts auferlegt. "Ich hatte heute Morgen ein längeres Gespräch mit Marcus, in dem er sich nochmal bei mir und damit beim Verein für sein Verhalten entschuldigt hat", sagte Sportdirektor Max Eberl. "Wir kennen Marcus nun schon seit fast zwei Jahren, wir kennen sein Umfeld, wir kennen sein Elternhaus, und das alles passt überhaupt nicht zu dem, was gestern passiert ist", so Eberl in einer Vereinsmitteilung. Thuram sei am Boden zerstört.
Der französische Nationalspieler hatte wegen einer Spuckattacke im Bundesliga-Spiel gegen TSG 1899 Hoffenheim (1:2) die Rote Karte gesehen.
21. Dezember: Bender-Zwillinge verkünden überraschend Karriereende
Die Bender-Zwillinge von Bayer Leverkusen verabschieden sich im kommenden Jahr aus dem Profi-Fußball. Wie der Bundesligaklub am Montag mitteilte, werden Lars und Sven Bender ihre jeweils im Sommer auslaufenden Verträge nicht verlängern. "Nach langer Bedenkzeit und unzähligen Gedankenspielen hinsichtlich unserer Zukunft sind wir letztlich zu dem Entschluss gekommen, dass wir unsere Reise mit Bayer 04 nicht fortführen werden. Dem Verein gegenüber sahen wir uns in der Verantwortung, diesen Entschluss frühzeitig mitzuteilen", hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme der beiden 31-Jährigen.
20. Dezember: Ex-Weltmeister Felix Sturm gewinnt beim Box-Comeback des Jahres deutlich
Profiboxer Felix Sturm hat ein erfolgreiches Comeback gegeben. Knapp fünf Jahre nach seinem letzten Kampf besiegte der 41 Jahre alte Exweltmeister am Samstagabend im Hamburger Universum-Gym den zwölf Jahre jüngeren Düsseldorfer Timo Rost einstimmig nach Punkten (110:90, 99:91, 100:93).
kommentar_fussball_corona - 12.00 UhrBeide Boxer hatten sich auf eine Gewichtsobergrenze von 77,5 Kilogramm geeinigt. Das Limit liegt zwischen Supermittel- und Halbschwergewicht. Sturm war seinem überforderten Rivalen deutlich überlegen. Eine echte Standortbestimmung war der Düsseldorfer nicht. In Sturms Kampfbilanz stehen jetzt 41 Siege in 50 Profikämpfen. Rost hat im 13. Kampf die erste Niederlage kassiert, zwei Duelle endeten unentschieden.
Der Ex-Weltmeister im Mittel- und Supermittelgewicht war im April dieses Jahres wegen Steuerhinterziehung und Dopings zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Dagegen ist er in Revision gegangen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
18. Dezember: Schalke feuert Baum – und holt Stevens zurück
Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 hat die Trennung von Trainer Manuel Baum bestätigt. Für die zwei ausstehenden Spiele bis Jahresende werde Huub Stevens als Chefcoach übernehmen, teilte der Tabellenletzte am Freitag mit. Zuvor hatten mehrere Medien übereinstimmend darüber berichtet. Stevens hatte bei den Königsblauen zuletzt im März 2019 interimsweise für zehn Partien an der Seitenlinie gestanden. Es ist das vierte Engagement des Kulttrainers. 1997 holte er den UEFA-Pokal nach Gelsenkirchen. Bei den Fans hat der 67-Jährige Kultstatus. Baum hatte den FC Schalke nach zwei Auftaktniederlagen erst Anfang Oktober von David Wagner übernommen.
Als erste Prüfung steht für Stevens, der seit zwei Jahren bei Schalke im Aufsichtsrat sitzt, am Samstagnachmittag das Kellerduell gegen Arminia Bielefeld auf dem Programm. Mit einem Dreier, dem ersten nach 28 sieglosen Partien, würde Schalke zumindest nach Punkten mit den Ostwestfalen gleichziehen. Den Berichten zufolge soll Stevens das Team, aber nur gegen Bielefeld und beim Pokalspiel am Dienstag gegen den SSV Ulm betreuen. Danach könnte es eine Lösung mit einem im Abstiegskampf erfahrenen Trainer geben. Im Gespräch ist Friedhelm Funkel, der zuletzt Fortuna Düsseldorf betreute.
17. Dezember: Bayern-Stürmer Robert Lewandowski zum Weltfußballer gewählt
Robert Lewandowski vom FC Bayern München ist zum FIFA-Weltfußballer des Jahres gewählt worden. Der 32 Jahre alte Pole setzte sich bei der Abstimmung des Weltverbands gegen den Argentinier Lionel Messi vom FC Barcelona und Portugals Cristiano Ronaldo von Juventus Turin durch. Die Auszeichnung erfolgte am Donnerstagabend bei einer digitalen Gala.
Bei der Abstimmung waren zu gleichen Teilen die Stimmen der Nationaltrainer und Kapitäne der Auswahlmannschaften der FIFA-Mitgliedsverbände, von ausgewählten Journalisten und Fans weltweit ausschlaggebend. Bis zum 9. Dezember konnte gewählt werden.
In die Elf des Jahres kamen vier Profis, die mit den Bayern das Triple gewonnen hatten: Lewandowski, Alphonso Davies, Joshua Kimmich und Thiago.
Zur Weltfußballerin des Jahres wurde die Engländerin Lucy Bronze gewählt, die mit Olympique Lyon die Champions League gewonnen hatte. Bei der Wahl der Welttorhüterin wurde die Französin Sarah Bouhaddi von Lyon gekürt.
17. Dezember: Manuel Neuer ist Welttorhüter
Manuel Neuer vom FC Bayern ist nach der Triple-Saison der Münchner als FIFA-Welttorhüter geehrt worden. Bei der Kür des Weltverbands am Donnerstagabend setzte sich der 34 Jahre alte Kapitän des deutschen Rekordmeisters gegen den Brasilianer Alisson Becker vom englischen Champion FC Liverpool und den Slowenen Jan Oblak von Atlético Madrid durch.
Als Rückhalt war Neuer maßgeblich am außergewöhnlichen Jahr des FC Bayern beteiligt: Meister, DFB-Pokal-Gewinner, Champions League-Sieger, dazu die Titelgewinne im deutschen und europäischen Supercup. In seiner ruhmreichen Karriere erhielt der Weltmeister von 2014 diese individuelle FIFA-Trophäe zum ersten Mal.
17. Dezember: Sportrichter verhängen zweijährige Olympia-Sperre für Russland
Russland wird von den Olympischen Spielen 2021 in Tokio und den Winterspielen 2022 in Peking ausgeschlossen. Der Internationale Sportgerichtshof halbierte in seinem Urteil zum Berufungsverfahren zwar die von der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada verhängte Vier-Jahres-Sperre. Da die Strafe aber erst mit der Urteilsverkündung in Kraft tritt, darf keine russische Mannschaft bei den nächsten beiden Olympischen Spielen und wohl auch nicht bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar teilnehmen.
Unbelastete Sportler des Landes können in diesem Zeitraum bei Großereignissen aber als neutrale Athleten antreten. Dafür müssen sie gewisse Anti-Doping-Bedingungen erfüllen. Die russische Hymne darf nicht gespielt oder gesungen werden, die russische Fahne nicht auf Teamkleidung getragen oder gehisst werden.
Auslöser für den Bann war, dass Russland eingeforderte Dopingdaten aus dem Moskauer Labor aus den Jahren 2012 bis 2015 vor der Übergabe an die Wada manipuliert und gefälscht haben soll. Sie enthalten Beweise für den Sportbetrug zahlreicher russischer Athleten, der mit Hilfe des Staates systematisch gelenkt, gedeckt und vertuscht wurde.
16. Dezember: Erster Deutscher erreicht Runde 2 bei Darts-WM
Der deutsche Darts-Profi Max Hopp hat seine Auftakthürde bei der WM in London gemeistert und erwartungsgemäß die zweite Runde erreicht. Am Mittwochabend bezwang der 24 Jahre alte Hesse den australischen Außenseiter Gordon Mathers klar mit 3:0. Hopp trifft nun in Runde zwei am Samstag auf den Engländer Mervyn King. Für den deutschen Hoffnungsträger geht es im Alexandra Palace darum, ein bisher durchschnittliches Jahr mit einem Erfolg bei der WM zu beenden.
Es ist definitiv noch Luft nach oben, gegen Mervyn King muss ich mein Spiel noch mal einen Gang höher schalten", sagte der "Maximiser" nach seiner Partie bei Sport1. Das glatte 3:0 war für ihn trotzdem ein erster Schritt. "Ich habe gegen Mathers das getan, was ich tun musste: die Dinger abgeräumt."
In der ersten Runde ausgeschieden ist dagegen Lisa Ashton. Als erste von zwei Frauen verlor die 50 Jahre alte Engländerin knapp mit 2:3 gegen Landsmann Adam Hunt. Deta Hedman ist am Samstag als zweite Frau gefordert.
Neben Hopp sind beim mit 2,5 Millionen Pfund dotierten wichtigsten Turnier des Jahres zwei weitere Deutsche dabei. Nico Kurz bekommt es in Runde eins mit dem englischen Routinier Andy Hamilton zu tun. Gewinnt er dieses Duell am Samstag, würde am Montag gegen Gabriel Clemens das erste deutsche Duell der WM-Geschichte anstehen.
© Kieran Cleeves/PA Wire
15. Dezember: Peter Wright gewinnt sein Auftakt-Match bei der Darts-WM
Mit einer furiosen Darts-Gala und verkleidet als Grinch" hat Titelverteidiger Peter Wright die WM in London eröffnet. Der 50 Jahre alte Schotte bot am Dienstagabend zum Start des Turniers eine beeindruckende Show, als er ganz in grün auf die Bühne tanzte und im Anschluss den Engländer Steve West mit 3:1 besiegte. "Snakebite" Wright begeisterte damit auch die knapp 1000 Zuschauer, die zum Auftakt im Alexandra Palace erlaubt waren.
Der Weltverband PDC hatte zunächst trotz der Corona-Pandemie die Genehmigung erhalten, zu allen 28 Sessions 1000 Fans einzulassen. Am Montagabend untersagte dies die britische Regierung aufgrund zu hoher Corona-Zahlen, allerdings erst ab Mittwoch. Wright nutzte die womöglich einmalige Bühne und spornte die Fans an ihren Tischen an. Der Drittrundeneinzug gegen den chancenlosen Routinier war nie gefährdet. West hatte zuvor den Inder Amit Gilitwala mit 3:0 besiegt.
Im "Ally Pally" waren am Dienstagabend nicht alle Plätze besetzt. Kostüme und Gesänge waren verboten, Gesänge wurden vom Band eingespielt. Erlaubt wurde den Fans der Konsum von Bier am Platz sowie das Zeigen von Pappschildern mit der Höchstpunktzahl 180. Nur als der grüne Grinch, der in einem Kinderbuch einst das Weihnachtsfest stahl, auf der größten Darts-Bühne erschien, standen die Fans kurz auf und jubelten dem schottischen Paradiesvogel zu.
15. Dezember: Teuerstes Dressur-Pferd der Welt: Totilas gestorben
Das teuerste Dressurpferd der Welt ist tot. Der Hengst Totilas starb im Alter von 20 Jahren an den Folgen einer Kolik. Das bestätigte Paul Schockemöhle, der Totilas vor zehn Jahren für die geschätzte Summe von zehn Millionen Euro gekauft hatte. Er hatte damals das Pferd Matthias Alexander Rath zur Verfügung gestellt. "Wir werden dich unglaublich vermissen und nie vergessen!!", schrieb Rath bei Instagram. Die größten Erfolge hatte Totilas mit dem Niederländer Eward Gal. Das Paar wurde 2010 zwei Mal Einzel-Weltmeister und gewann zudem Team-Gold. Ebenso hatten die beiden ein Jahr zuvor bei der EM zwei Titel geholt. Sie erzielten zudem in ihrer gemeinsamen Zeit mehrere Weltrekord-Ergebnisse. Bei der EM 2015 in Aachen war Totilas' letzter Auftritt.
14. Dezember: Bayern gegen Lazio, Leipzig trifft auf Liverpool
Titelverteidiger FC Bayern München trifft im Achtelfinale der Champions League auf Lazio Rom. Das ergab die Auslosung der Europäischen Fußball-Union (Uefa) am Montag in Nyon. Borussia Dortmund bekam von Losfee und Ex-BVB-Stürmer Stéphane Chapuisat Europa-League-Sieger FC Sevilla als Gegner zugelost. RB Leipzig bekommt es mit dem englischen Meister FC Liverpool um Trainer Jürgen Klopp zu tun. Borussia Mönchengladbach muss gegen Manchester City ran.
Alle Achtelfinalpartien im Überblick:
- FC Bayern München - Lazio Rom
- Borussia Mönchengladbach - Manchester City
- RB Leipzig - FC Liverpool
- Borussia Dortmund - FC Sevilla
- Atlético Madrid - FC Chelsea
- FC Porto - Juventus Turin
- FC Barcelona - Paris St. Germain
- Atalanta Bergamo - Real Madrid
Die Hinspiele finden am 15./16. und 23./24. Februar statt, die Rückspiele am 9./10. und 16./17. März. Die Münchner haben wie Borussia Dortmund im entscheidenden Spiel Heimrecht. Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig spielen erst zu Hause und dann auswärts.
In der Europa League spielen Bundesliga-Tabellenführer Bayer Leverkusen gegen Young Boys Bern und die TSG Hoffenheim gegen Molde FK aus Norwegen. Beide deutsche Clubs treten zuerst auswärts an. Die Spiele finden am 18. und 25. Februar statt.
13. Dezember: Borussia Dortmund trennt sich von Lucien Favre
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat sich einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge von Trainer Lucien Favre getrennt. Das meldet auch der Pay-TV-Sender Sky. Der Verein war einen Tag nach der enttäuschenden 1:5-Niederlage gegen den VfB Stuttgart für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, soll Co-Trainer Edin Terzic vorerst die Mannschaft übernehmen.
12. Dezember: Geiger holt Titel bei Skiflug-WM - Eisenbichler Dritter
Karl Geiger ist Skiflug-Weltmeister. Der 27-Jährige setzte sich bei den Titelkämpfen in Slowenien knapp vor dem Norweger Halvor Egner Granerud und Teamkollege Markus Eisenbichler durch. Geiger hatte bereits zur Halbzeit des Wettkampfes am Freitag nach Flügen auf 241 und 223,5 Meter geführt. Am Samstag ließ er Sätze auf 240,5 und 231,5 Meter folgen. Eisenbichler komplettierte den starken Auftritt des deutschen Teams mit Bronze nach Flügen auf 234,5 und 230 Meter am zweiten Wettkampftag und freute sich mit Geiger. Für den Deutschen Skiverband (DSV) holte Geiger den ersten Skiflug-WM-Titel seit Severin Freund 2014.
9. Dezember: Formel-1-Rennstall Haas kritisiert neuen Fahrer Masepin
Der Formel-1-Rennstall Haas hat seinen künftigen Fahrer Nikita Masepin für einen schweren Fehltritt in dessen Privatleben kritisiert und eine interne Aufarbeitung angekündigt. Das Team "duldet das Verhalten von Nikita Masepin in dem kürzlich in seinen sozialen Medien veröffentlichten Video nicht", hieß es am Mittwoch in einem Tweet. Darüber hinaus sei "die Tatsache, dass das Video in den sozialen Medien veröffentlicht wurde, für das Haas F1-Team abscheulich".
Der 21 Jahre alte Russe Masepin, der ab 2021 Teamkollege von Mick Schumacher wird, hatte auf seinem privaten Instagram-Account das besagte Video in einer Story veröffentlicht. Es zeigt anscheinend sexistische Szenen aus einem Auto. Das Video ist mittlerweile wieder gelöscht und Masepin entschuldigte sich öffentlich für den Vorfall.
"Ich gestehe ein, dass ich viele Menschen und mich selbst enttäuscht habe. Ich verspreche, ich werde daraus lernen", schrieb der junge Rennfahrer bei Twitter. Sein künftiger Arbeitgeber Haas kündigte an, dass "die Angelegenheit intern behandelt" wird und es "zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Stellungnahmen" geben wird.
8. Dezember: Fußballspiel zwischen Istanbul Basaksehir und PSG wegen Rassismusvorfall abgebrochen
Nach einem Rassismusvorwurf gegen den Vierten Offiziellen ist das Champions-League-Spiel zwischen dem französischen Fußball-Meister Paris Saint-Germain und Basaksehir aus Istanbul abgebrochen worden. Beide Mannschaften verließen am Dienstagabend nach etwa einer Viertelstunde und minutenlangen Diskussionen beim Stand von 0:0 den Platz. Der Assistenztrainer der Gäste, der frühere kamerunische Nationalspieler Pierre Webo, hatte die Rote Karte gesehen und soll vom Vierten Offiziellen rassistisch beleidigt worden sein. Diesem war vorgeworfen worden, eine rassistische Formulierung für Schwarze benutzt zu haben, die im Deutschen inzwischen mit dem Begriff "N-Wort" umschrieben wird. Dieser Ausdruck war im leeren Prinzenpark-Stadion während der TV-Übertragung deutlich zu hören.
Wie zudem zu hören war, soll das Schiedsrichter-Team aus Rumänien versucht haben, sich damit zu verteidigen, dass der Vierte Offizielle das rumänische Wort für Schwarzer (negru) benutzt habe und nicht das N-Wort. Warum er das "N-Wort" benutzt habe, fragte der frühere Bundesliga-Profi Demba Ba den Vierten Offiziellen Sebastian Coltescu. Ba saß zunächst auf der Bank von Basaksehir.
Webo, Ba und andere waren anschließend zu hören, wie sie lautstark darauf hinwiesen, dass die Schiedsrichter bei einem weißen Spieler auch nicht "der Weiße" gesagt hätten, um diesen zu identifizieren. Am Spielfeldrand kam es zu hitzigen Debatten, die PSG-Stars Kylian Mbappé und Neymar standen lange dicht beim Geschehen. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie Mbappé auch sprach. Der Brasilianer Neymar hatte zuletzt Mitte September im Liga-Spiel gegen Olympique Marseille seinem Gegenspieler Rassismus vorgeworfen. Nachdem die Gäste-Mannschaft aus der Türkei in die Kabinen gegangen war, folgte auch wenige Sekunden später das Team des deutschen Trainers Thomas Tuchel.
Nach französischen Medienberichten wird das Spiel am Mittwoch um 18.55 Uhr nachgeholt.
7. Dezember: Gruppen-Auslosung zur WM-Qualifikation
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft spielt in der Qualifikation zur Katar-WM 2022 in der Gruppe J gegen Rumänien, EM-Viertelfinalist Island, Nordmazedonien, Armenien und Liechtenstein. Das ergab die Auslosung der zehn Qualifikationsgruppen am Montag in Zürich. Nur die Gruppensieger qualifizieren sich direkt für die Winter-WM (21. November bis 18. Dezember 2022). Die Gruppenzweiten müssen in die Playoffs um noch drei WM-Tickets mit den beiden besten noch nicht qualifizierten Gruppensiegern aus der Nations League. Die Qualifikation wird im März, September (jeweils mit drei Spieltagen), Oktober und November (jeweils zwei Spieltage) gespielt. Die Playoffs finden im März 2022 statt.
Weltmeister Frankreich, bei der Europameisterschaft im kommenden Jahr Gruppengegner der deutschen Auswahl, trifft in der Gruppe D unter anderem auf die Ukraine und Finnland. Der zweite deutsche EM-Gruppengegner und amtierende Europameister Portugal bekommt es in der Gruppe A unter anderem mit Serbien und Irland zu tun. England spielt in der Gruppe I gegen Polen, Italien in der Gruppe C gegen die Schweiz. Die Niederlande treten unter anderem gegen die Türkei und Norwegen an. Die Katar-WM war wegen der Hitze im Sommer am Persischen Golf von der Fifa in den Winter verlegt worden. Die Bundesliga wird ihre Saison 2022/23 für die Endrunde unterbrechen.
7. Dezember: Trikot-Schnitzer bei Torwart-Talent – Lineker lacht über Liverpool
Diesen Gag konnte sich Englands Fußball-Idol Gary Lineker einfach nicht entgehen lassen. Trotz einer tadellosen Leistung von Jürgen Klopps FC Liverpool hatte der 60-Jährige in seiner Funktion als TV-Experte etwas zu meckern. Beim klaren 4:0 gegen die Wolverhampton Wanderes hatte der erst 22-jährige Caoimhin Kelleher Stammtorwart Alisson mehr als würdig vertreten. Doch beim Trikotdruck war den Mitarbeitern der "Reds" ein kleiner Fauxpas unterlaufen. Sie klauten dem irischen Nationalspieler, eigentlich nur die Nummer drei im Tor der Liverpooler, ein "e" und druckten "Kellher" auf das Leibchen des Keepers. "Wieder viel Positives beim LFC, darunter auch die Leistung ihres jungen Keepers", twitterte Lineker, der für seine amüsanten Kommentare bekannt ist. Und dann: "Vielleicht können sie als Dank Kelleher korrekt buchstabieren." Dazu postete er einen lachenden Emoji und ein Foto, dass Kelleher von hinten zeigt.
Erst vor einigen Tagen hatte sich Fußball-Zweitligist Hamburger SV einen ähnlichen Schnitzer geleitet. Damals waren auf dem Rücken von Jan Gyamerah zwei Buchstaben vertauscht worden. Den Fehldruck "Gaymerah" hat mittlerweile ein Fan ersteigert, dem das Trikot 3.888 Euro wert war. Das Geld kommt der HSV-Stiftung "Hamburger Weg" zugute.
7. Dezember: Petros knackt Deutschen Marathonrekord
Amanal Petros hat den fünf Jahre alten deutschen Marathon-Rekord geknackt. Der 25-Jährige vom TV Wattenscheid kam am Sonntag in Valencia beim hochkarätig besetzten Rennen in inoffiziellen 2:07:18 Stunden ins Ziel. Damit blieb der aus Eritrea stammende Leichtathlet mehr als eine Minute unter der bisherigen Bestmarke von Arne Gabius, der die 42,195 Kilometer am 25. Oktober 2015 in 2:08:33 Stunden gelaufen war. Als Sieger wurde in der südostspanischen Hafenstadt der Kenianer Evans Chebet gefeiert, der sich in 2:03:00 Stunden vor seinem Landsmann Lawrence Cherono (2:03:04) durchsetzte.
6. Dezember: Totes Pferd bei deutscher Reit-Meisterschaft
Der Tod eines Pferdes hat das internationale Reitturnier im westfälischen Riesenbeck mit der integrierten deutschen Meisterschaft überschattet. Der zehnjährige Firkov Du Rouet musste eingeschläfert werden, wie der Veranstalter am Sonntag mitteilte. Das Pferd habe am Vortag bei einem Sturz mit der Reiterin Annelies Vorsselmans "eine inoperable Fraktur des Oberarms erlitten". Die 37 Jahre alte Belgierin war nach Veranstalter-Angaben in eine Klinik gebracht worden, ist aber inzwischen entlassen. "Sie hat sich eine Nervenprellung im Schulterblatt zugezogen", hieß es in einer Mitteilung.
5. Dezember: Formel-1-Pilot Bottas fährt auf Startplatz eins in Bahrain
Der Finne Valtteri Bottas hat die Pole Position für den vorletzten Saisonlauf der Formel 1 in Bahrain erobert. Der Mercedes-Pilot verwies am Samstag in Sakhir seinen britischen Teamkollegen George Russell auf den zweiten Platz. Russell ersetzt in Bahrain Weltmeister Lewis Hamilton, der mit dem Coronavirus infiziert ist und sich in Quarantäne begeben musste. Dritter wurde der Niederländer Max Verstappen im Red Bull. Sebastian Vettel war im Ferrari als 13. bereits im zweiten Durchgang ausgeschieden. Sein Stallrivale Charles Leclerc belegte Platz vier.
5. Dezember: Schock nach Derby-Niederlage - Kruse fällt bei Union länger aus
Der 1. FC Union muss längere Zeit ohne Topspieler Max Kruse auskommen. Der Ex-Nationalspieler erlitt beim 1:3 seines Clubs im Derby bei Hertha BSC eine Muskelverletzung am hinteren rechten Oberschenkel, wie eine Untersuchung in der Charité ergab. Das teilte der Berliner Fußball-Bundesligist am Samstag mit. Die Eisernen müssen demnach "in den kommenden Wochen" auf Kruse verzichten. Der 32 Jahre alte Angreifer hatte sich die Verletzung in der Nachspielzeit bei einer unglücklichen Aktion zugezogen.
"Es gilt, ihn zu ersetzen, wenn er ausfallen sollte. Was anderes bleibt uns nicht übrig", hatte Trainer Urs Fischer schon mit Blick auf das nächste Heimspiel am kommenden Samstag gegen den Rekordmeister FC Bayern München vor der Diagnose gesagt. Robert Andrich, nach dessen Roter Karte im Geisterderby schon zeitig das Gleichgewicht gekippt war, ist zudem gegen die Bayern gesperrt.
5. Dezember: Mick Schumacher ist Formel-2-Titel kaum noch zu nehmen
Mick Schumacher ist dank einer starken Aufholjagd der Titelgewinn in der Formel 2 kaum noch zu nehmen. Der Sohn von Michael Schumacher raste am Samstag im vorletzten Saisonrennen in Bahrain von Startplatz 18 noch bis auf Rang sieben und holte sich zudem die Bonuszähler für die schnellste Runde. Damit verteidigte er seinen 14-Punkte-Vorsprung in der Gesamtwertung vor Rivale Callum Ilott. Der Brite fuhr auf dem ovalartigen Außenkurs von Sakhir als Sechster ins Ziel. Ilott müsste am Sonntag beim Saisonfinale an gleicher Stelle nun gewinnen und Schumacher punktlos bleiben, um noch vorbeizuziehen.
Einmal mehr konnte Schumacher mit einem strategisch klugen Rennen Werbung in eigener Sache machen. Dank seiner starken Saison hatte der Ferrari-Junior in dieser Woche den Zuschlag für den Aufstieg ins Formel-1-Team Haas zum nächsten Jahr bekommen.
4. Dezember: Trikots von Jordan und Obama für Rekordpreise versteigert
Ein Trikot der Basketball-Legende Michael Jordan hat bei einer Versteigerung in den USA einen Rekordpreis erzielt. Das Chicago-Bulls-Trikot mit der Nummer 23 aus dem Jahr 1984 kam am Freitag für 320.000 Dollar (rund 264.000 Euro) unter den Hammer. Nach Angaben des Auktionshauses Julien's Auctions ist das ein Versteigerungs-Weltrekord für ein Trikot von Jordan.
Ein weiteres Highlight der Auktion mit mehr als 500 Sportmemorabilien war der Verkauf eines Basketball-Trikots aus der Schulzeit des früheren US-Präsidenten Barack Obama. Das weiß-blaue Jersey mit der Nummer 23 aus der Saison 1979 des Basketball-Teams der Punahou High School auf Hawaii brachte 192.000 Dollar ein. Dies sei ein Weltrekord bei der Versteigerung eines High-School-Trikots, hieß es.
Auch zwei Sportbekleidungsstücke des NBA-Superstars LeBron James und des früheren Football-Quarterbacks Colin Kaepernick erzielten mit jeweils 128.000 Dollar hohe Preise. Ein Trikot des im Januar tödlich verunglückten Basketball-Stars Kobe Bryant - mit der Nummer 8 - kam für mehr als 38.000 Dollar unter den Hammer. Eine Fackel von den Olympischen Spielen in Los Angeles (1984) brachte mehr als 22.000 Dollar ein.
3. Dezember: Hoffenheim mit Nullnummer Gruppensieger
Die TSG Hoffenheim hat mit einer tristen Nullnummer den Gruppensieg perfekt gemacht und darf sich schon jetzt auf die Europa-League-Fortsetzung 2021 freuen. Dem Team von Trainer Sebastian Hoeneß reichte am Donnerstagabend ein 0:0 bei Roter Stern Belgrad, um nach vier Siegen zum Start Platz eins vor den Serben abzusichern. Belgrad ist durch das Remis vor coronabedingt leeren Rängen ebenfalls für die Zwischenrunde, die im Februar des nächsten Jahres beginnt, qualifiziert.
2. Dezember: Formel-1-Pilot Russell ersetzt Hamilton bei Mercedes in Bahrain
George Russell wird beim kommenden Formel-1-Rennen in Bahrain Weltmeister Lewis Hamilton bei Mercedes ersetzen. Der 22 Jahre alte Brite stammt aus der Silberpfeil-Schmiede und fährt aktuell eigentlich für Mercedes-Partner Williams. Das britische Team machte den Weg aber frei für Russell, nachdem Superstar Lewis Hamilton zweimal positiv auf Corona getestet worden war und das vorletzte Saisonrennen nicht bestreiten kann.
"Nur sehr wenige Menschen können sich glücklich schätzen, für ein Formel-1-Team in einem Jahr zu fahren. Ich kriege die Chance, für zwei zu fahren", twitterte Russell umgehend zu einem Foto von sich mit breitem Grinsen. Er sei Williams und Mercedes "unglaublich dankbar" für diese Chance.
2. Dezember: Mick Schumacher fährt nächstes Jahr in der Formel 1
Mick Schumacher startet im kommenden Jahr in der Formel 1. Der 21 Jahre alte Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher wird für den amerikanischen Haas-Rennstall antreten, wie das Team am Mittwoch bekanntgab.
1. Dezember: Formel-1-Champion Lewis Hamilton positiv auf Coronavirus getestet
Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton (35) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden und fällt damit für das kommende Rennen am Sonntag in Bahrain aus. Das teilte sein Mercedes-Rennstall am Dienstag mit und erklärte: "Von leichten Symptomen abgesehen, geht es ihm gut und er fühlt sich fit."
Hamilton sei in der vergangenen Woche dreimal getestet worden – der Befund sei jedesmal negativ gewesen. Zum letzten Mal sei er am Sonntagnachmittag getestet worden. Am Montagmorgen sei Hamilton allerdings mit leichten Symptomen aufgewacht.
Zur gleichen Zeit sei der siebenmalige Weltmeister informiert worden, "dass eine Kontaktperson, mit der er vor seiner Ankunft in Bahrain in Kontakt stand, nachträglich positiv getestet wurde", schilderte Mercedes. Der daraufhin bei Hamilton durchgeführte Test fiel positiv aus, ein weiterer bestätigte das Ergebnis.