Rhein-Neckar: Hochwasser beeinträchtigt Fähren
Rhein-Neckar. (krs/bmi/cab) Wegen des Hochwassers im Neckar ist bereits am Montag der Fährbetrieb zwischen Edingen-Neckarhausen und Ladenburg eingestellt worden. Die Zufahrten auf beiden Neckarseiten wurden gesperrt. Die Stadt Ladenburg forderte die Bürger in einer Pressemeldung dazu auf, die betroffenen Bereiche aus Sicherheitsgründen nicht zu befahren oder zu betreten.
Wie lange der Fährbetrieb ausgesetzt wird, ist laut Thea-Patricia Arras, Mitarbeiterin der Stabsstelle von Bürgermeister Simon Michler in Edingen-Neckarhausen, nicht absehbar: "Es ist schwierig abzuschätzen, bis wann das Hochwasser nachlässt", sagte sie am Dienstag. "Wir hoffen, dass die Sperrung bis Ende der Woche wieder aufgehoben werden kann." Auch die Fähre zwischen dem zum badischen Neckargemünd gehörenden Neckarhäuserhof und Neckarhausen als Stadtteil des hessischen Neckarsteinachs verkehrt seit Montag nicht mehr. Der Betrieb war bei einem Pegel von 4,20 Metern eingestellt worden. Einen fixen Schwellenwert für die Fahrerlaubnis gibt es laut der Stadt Neckargemünd aber nicht. Entscheidend ist vielmehr die Einschätzung des Schifffahrtsamtes sowie der Fährer selbst.
Derweil wurde auch am Rhein der Fährbetrieb bei Neuburg im Kreis Germersheim wegen Hochwassers unterbrochen. Zudem wurden dort nach Aussagen der Verbandsgemeinde Hagenbach die Zufahrtsstraße zur Fähre und ein Radweg gesperrt. Der Pegelstand im Rhein bei Maxau lag am Dienstag bei rund sieben Metern. Dort war der Schiffsverkehr laut Wasserschutzpolizei Germersheim nur eingeschränkt möglich. Im Rhein bei Ludwigshafen bestehe zurzeit keine Hochwassergefahr, hieß es. Laut Informationen des Hochwassermeldezentrums werden die Rheinpegel am Mittwoch wieder fallen.