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Sport kompakt: Werder überrascht BVB erneut im DFB-Pokal

Stern 

Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf: Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden irgendwo auf der Welt mal mehr, mal weniger bedeutende Wettkämpfe statt, die wegen der Dominanz weniger Sportarten kaum Beachtung finden oder auch ganz untergehen. Zu Unrecht, finden wir – und berichten an dieser Stelle auch und vor allem über hochklassigen Sport abseits des Fußballs.

4. Februar: Werder überrascht BVB erneut im DFB-Pokal

Mit Mut und viel Kämpferherz hat Werder Bremen die Tormaschinerie von Borussia Dortmund ausgebremst und wie in der vergangenen Saison den Favoriten aus dem DFB-Pokal geworfen. Das Team von Trainer Florian Kohfeldt besiegte den BVB am Dienstagabend in einem packenden Spiel verdient mit 3:2 (2:0), zog ins Viertelfinale ein und sammelte viel Selbstvertrauen für den Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga. 

Rückkehrer Davie Selke in der 16. Minute, Leonardo Bittencourt mit einem Distanzkracher (30.) und Milot Rashica (70.) erzielten vor 41.616 größtenteils begeisterten Zuschauern am 121. Vereinsgeburtstag im Weserstadion die Tore für die Gastgeber. Torjäger Erling Haaland (67.) und der 17-jährige Giovanni Reyna (78.) schafften zwei Mal den Anschluss für den Bundesliga-Dritten aus Dortmund. 

BVB-Trainer Lucien Favre hatte zunächst Shootingstar und Torjäger Haaland trotz seiner sieben Tore in den ersten drei  Bundesliga-Spielen draußen gelassen. Auch Neuzugang Emre Can blieb auf der Bank. Für Stammkeeper Roman Bürki stand Marwin Hitz im Tor. Der Verzicht auf den 19-jährigen Haaland machte sich im Dortmunder Spiel vor der Pause bemerkbar. Zwar hatten die Gäste in den Anfangsminuten mehr vom Spiel, doch zwingende Aktionen brachte die Hochbegabten-Offensive kaum zustande. 

4. Februar: Düsseldorfs Pokal-Erfolg fürs Selbstvertrauen - 5:2 in Lautern

Fortuna Düsseldorf ist erstmals seit 24 Jahren ins Viertelfinale des DFB-Pokals gestürmt und geht nach dem ersten Erfolgserlebnis unter Neu-Trainer Uwe Rösler gestärkt in den Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga. Der Pokalsieger von 1979 und 1980 setzte sich am Dienstag beim Drittligisten 1. FC Kaiserslautern am Ende verdient mit 5:2 (1:2) durch und darf sich neben dem sportlichen Erfolg über eine Prämie von 1,4 Millionen Euro freuen. 

Opoku Ampomah (9. Minute), zweimal Rouwen Hennings (49./78.), Matthias Zimmermann (65.) und Kevin Stöger (83.) trafen vor 35.314 Zuschauern für das Bundesliga-Schlusslicht. Christian Kühlwetter hatte die Roten Teufel mit einem Doppelpack (10., 39./Foulelfmeter) zwischenzeitlich von der nächsten Pokal-Überraschung nach Erfolgen gegen den Erstligisten Mainz 05 und dem Zweitligisten 1. FC Nürnberg träumen lassen.

4. Februar: Frankfurt wirft Leipzig raus: Erste RB-Titelchance dahin

RB Leipzig und Julian Nagelsmann haben die erste Titelchance der Saison verspielt und gehen schwer angeschlagen in das Bundesliga-Topspiel beim FC Bayern. Der Vorjahresfinalist verlor im Achtelfinale des DFB-Pokals am Dienstagabend mit 1:3 (0:1) bei Eintracht Frankfurt - für die weitgehend harmlosen Leipziger war es vor dem Gipfeltreffen in München am Sonntag schon das dritte sieglose Spiel in Folge.

Vor 47.400 Zuschauern schossen André Silva (16. Minute/Handelfmeter) und Filip Kostic (51. und 90.+5) die Tore für effektive Hessen, deren Fans nach dem Pokalsieg 2018 schon vom nächsten Coup träumen. Der eingewechselte Leipziger Neuzugang Dani Olmo (69.) erzielte den Anschlusstreffer.

"Das ist natürlich enttäuschend", sagte Leipzigs Winter-Neuzugang Olmo. "Wir müssen weitermachen, wir haben noch viele Spiele und Wettbewerbe. Was der Trainer uns gesagt hat, bleibt unter uns. Für das Bayern-Spiel ist es hart." Yussuf Poulsen ergänzte bei Sport: "Die einfachen Fehler wurden ausgenutzt."

Beide Mannschaften waren erst vor zehn Tagen in der Liga aufeinandergetroffen, die Eintracht gewann mit 2:0. Entsprechend motiviert begannen die am Wochenende als Tabellenführer abgelösten Gäste. Auf Winter-Neuzugang Stefan Ilsanker musste Eintracht-Trainer Adi Hütter dagegen verzichten - eine Vertragsklausel verhinderte den Einsatz des am Freitag von Leipzig nach Frankfurt gewechselten Österreichers. Seinen Verzicht auf Toptorjäger Werner in der Startelf hatte Nagelsmann vor der Partie mit der Eintracht-Taktik begründet. "Frankfurt hat sich extrem auf Werner eingestellt", sagte der Trainer bei Sport1. Der Nationalspieler kam erst in der 61. Minute aufs Feld.

4. Februar: Manuel Neuer im Mittelfeld? Pep Guardiola wollte es ausprobieren

Man stelle sich vor: Der FC Bayern läuft in der Bundesliga auf - und Manul Neuer steht nicht im Tor, sondern spielt im Mittelfeld! Beinahe wäre es am Ende einer Saison tatsächlich so weit gekommen, schreibt Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge im Editorial der aktuellen Ausgabe des Vereinsmagazins "51". "Ich weiß noch, wie Pep Guardiola nach dem Gewinn einer Meisterschaft ernsthaft die Idee hatte, ihn für ein Spiel im Mittelfeld aufzustellen", erinnert sich Rummenigge. "Nur  mit Mühe" habe er den damaligen Bayern-Coach und jetzigen Übungsleiter bei Manchester City davon abhalten können, erinnert sich der frühere Weltklasse-Stürmer. Rummenigges Begründung: Das wäre den Bayern "als Arroganz ausgelegt" worden. An Neuer selbst zweifelte der Bayern-Boss dagegen weniger. "Manu hätte auch im Mittelfeld eine gute Figur abgegeben", glaubt er. Abgesehen von seinen Bedenken wäre es interessant gewesen, wie sich der Nationaltorhüter als Feldspieler geschlagen hätte.

4. Februar: Bayern müssen wochenlang auf Ivan Perisic verzichten

Der FC Bayern München muss das Pokal-Achtelfinale gegen die TSG 1899 Hoffenheim ohne Ivan Perisic bestreiten. Der Flügelspieler verletzte sich am Dienstag im Abschlusstraining des deutschen Fußball-Rekordmeisters. Der 31 Jahre alte Kroate habe sich eine Fraktur am Außenknöchel zugezogen, die "verschraubt werden" müsse, sagte Trainer Hansi Flick am Tag vor dem Pokalspiel am Mittwoch (-Ticker). "Das ist im ersten Moment ein Schock", sagte Flick. Perisic hatte sich die Verletzung im Training bei einem Zweikampf mit Neuzugang Álvaro Odriozola zugezogen. Vier Wochen müsse der Bruch heilen, dann solle das Aufbautraining beginnen, sagte der Bayern-Trainer. Perisic ist noch bis zum Sommer mit Kaufoption von Inter Mailand ausgeliehen. Er wird voraussichtlich erst im April wieder zur Verfügung stehen. 

4. Februar: Ronaldo auf der Bank – südkoreanische Fans erhalten Schadenersatz

Nach dem Nicht-Einsatz von Fußball-Star Cristiano Ronaldo im Spiel gegen ein südkoreanisches Allstar-Team hat ein Gericht zwei Fans einen Schadenersatz zugesprochen. Die beiden hatten gegen die Marketing-Agentur geklagt, die für das Spiel zwischen Juventus Turin und einer Auswahlmannschaft der südkoreanischen K League im vergangenen Juli geworben hatte, wie die Nachrichtenagentur Yonhap am Dienstag berichtete. Demnach hatten sie argumentiert, die Werbung für das Spiel habe einen Einsatz Ronaldos garantiert, was in ihren Augen aber Übertreibung und Betrug war. 

Laut Yonhap verurteilte das Gericht in Incheon die Marketing-Agentur zu einer Zahlung von je 371.000 Won (umgerechnet knapp 285 Euro). Im Juli 2019 hatte der italienischen Rekordmeister aus Turin im mit 65.000 Fans ausverkauften World Cup Stadium in Seoul gespielt. Superstar Ronaldo nahm bei dem Freundschaftsspiel jedoch auf der Bank Platz und spielte nicht. 

Yonhap zufolge hatte das viele Fans enttäuscht. Laut einem Bericht des südkoreanischen Fernsehsenders SBS hatte sich Juventus verpflichtet, dass Ronaldo mindestens 45 Minuten spielen und ein Fan-Treffen abhalten sollte. Beide Abmachungen seien nicht eingehalten worden.

4. Februar: Pyro-Freigabe – HSV-Fans dürfen offiziell zündeln

Im Volksparkstadion des Hamburger SV wird es vor dem Zweitliga-Spiel gegen den Karlsruher SC am Samstag qualmen. Aber anders als sonst muss der Verein diesmal keine Geldstrafe befürchten: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) genehmigte am Dienstag die einmalige Pyro-Aktion. "Nach der behördlichen Genehmigung durch die zuständigen Stellen in Hamburg hat die Kommission 'Prävention & Sicherheit & Fußballkultur' des DFB einen Antrag des Hamburger SV bewilligt, wonach der Klub vor Anpfiff seines Heimspiels gegen den Karlsruher SC am 8. Februar im Volksparkstadion zehn Rauchtöpfe außerhalb der Zuschauerbereiche unter Aufsicht einer Fachfirma kontrolliert abbrennen darf", teilte der Verband mit. 

Das Prozedere: Ein Pyrotechniker leitet zehn beteiligte Fans an, begleitet und überwacht die Feuershow auf dem Rasen. Der DFB sieht den ersten kontrollierten Pyro-Einsatz im deutschen Fußball als Test. Er soll die Frage beantworten, ob die Fans sich mit dieser abgespeckten und überwachten Variante anfreunden können und künftig auf den unkontrollierten Einsatz von Feuerwerk im Zuschauerbereich verzichten.

4. Februar: Dach undicht – Handball-Bundesligist Leipzig droht Hallensperre

Wegen eines undichten Dachs müssen sich die Handballer des SC DHfK Leipzig für ihr nächstes Heimspiel möglicherweise eine andere Spielstätte suchen. Das bestätigte Andreas Wäschenbach, Spielleiter der Handball-Bundesliga (HBL) der Deutschen Presseagentur. "Diese Maßnahme, die auch in der Spielordnung des Deutschen Handball-Bundes (DHB) so verankert ist, steht derzeit im Raum", so Wäschenbach. Am Sonntag musste das Heimspiel gegen Erlangen unterbrochen werden, weil Regenwasser aufs Parkett getropft war. Laut Wäschenbach regnete es in den vergangenen drei Jahren bereits vier Mal durch die Decke der Arena an der Jahnallee. Er sprach von einem "unhaltbaren Zustand". Die Gesundheit der Spieler sei dadurch akut gefährdet. Eigentümer der Halle ist die Stadt Leipzig. Die müsse jetzt "die erforderlichen Gelder für eine Reparatur in die Hand nehmen", verlangt Maik Gottas, Gesellschafter der Handball GmbH des Vereins. Am 29. Februar erwartet der Tabellen-Neunte den GWD Minden zum nächsten Heimspiel. Bis dahin muss eine Lösung her – sonst droht der Zwangsumzug – womöglich in die 60 Kilometer entfernte SachsenArena in Riesa.

4. Februar: Mikaela Shiffrin trauert und legt Pause ein

Mikaela Shiffrin trauert um ihren Vater. "Geht und sagt jedem, den ihr liebt, wie sehr ihr ihn liebt. Jetzt. Bitte.", twitterte die derzeit beste Skirennläuferin der Welt am Montag und beendete den Tweet mit einem zerbrochenen Herz. Etwas postete die 24-jährige US-Amerikanerin ein Bild ihres Vaters Jeff. "Die Herzen unserer Familie sind gebrochen nach dem Tod meines gutherzigen, liebevollen, fürsorglichen, geduldigen und wundervollen Papas. Unser Berg, unser Ozean, unser Sonnenaufgang, unsere Seele, unser Alles. Er hat uns so viel Wertvolles gelehrt." Jeff Shiffrin, der seine Tochter nicht nur gefördert, sondern auch zu vielen Rennen in Europa und der Welt begleitete, wurde nur 65 Jahre alt. Woran der Anästhesist gestorben ist, wurde bisher nicht bekannt. Ehefrau Eileen und Mikaela Shiffrin sollen unmittelbar nach der überraschenden Todesnachricht in ihre Heimat Vail in Colorado. Zuletzt war Shiffrin mit dem Weltcup-Tross im russischen Sotschi unterwegs. Die dort geplante Abfahrt musste aber wegen Wetterkapriolen abgesagt werden.

Am Dienstag teilte der US-Skiverband mit, dass Shiffrin die kommenden Saisonrennen – darunter auch die in Garmisch-Partenkirchen – auslassen wird. "Der Zeitpunkt ihrer Rückkehr ist derzeit offen", hieß es. Mit 66 Weltcupsiegen ist Shiffrin schon jetzt die erfolgreichste Skirennläuferin aller Zeiten.

Mikaela Shiffrin Mikaela Shiffrin Mikaela Shiffrin

Mikaela Shiffrin

Mikaela Shiffrin

Mikaela Shiffrin

Mikaela Shiffrin

Mikaela Shiffrin

Mikaela Shiffrin

Mikaela Shiffrin

Mikaela Shiffrin

3. Februar: Karlsruher SC trennt sich von Trainer Schwartz – Eichner übernimmt

Der Karlsruher SC hat sich von Trainer Alois Schwartz getrennt. Das teilte der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist mit. Der Tabellenvorletzte reagierte damit auf seine sich zuspitzende sportliche Krise und zuletzt vier Niederlagen in Serie. Bis auf Weiteres übernimmt der bisherige Co-Trainer Christian Eichner die Aufgaben als Chefcoach. Er bedanke sich bei Schwartz für dessen Arbeit in den vergangenen zweieinhalb Jahren, sagte Sport-Geschäftsführer Oliver Kreuzer. 

Trotz der aktuellen Krise kommt der Schritt überraschend, da Kreuzer dem 52-Jährigen nach dem 0:2 am vergangenen Samstag gegen Holstein Kiel noch den Rücken gestärkt hatte. Vor dem Pokal-Achtelfinale des KSC am Mittwoch (20.45 Uhr) beim Viertligisten 1. FC Saarbrücken traute man Schwartz nun die Wende aber nicht mehr zu. 

2. Februar: Djokovic zum achten Mal König von Melbourne

Der Serbe Novak Djokovic hat zum achten Mal die Australian Open gewonnen. Im Finale besiegte der alte und neue Weltranglisten-Erste den aufopferungsvoll kämpfenden Österreicher Dominic Thiem nach vier Stunden mit 6:4, 4:6, 2:6, 6:3 und 6:4. Unfassbar: Es war achte Mal, dass der 32-Jährige aus Belgrad in Melbourne im Finale stand. Bei allen ging er als Champion vom Platz. Dieses Mal kämpfte er sich nach einem 1:2-Satzrückstand zurück ins Spiel und verwandelte in der legendären Rod-Laver-Arena gleich seinen ersten Matchball. Thiem, der im Halbfinale den Hamburger Alexander Zverev ausgeschaltet hatte, verpasste mit der Final-Niederlage den ersten Grand-Slam-Titel seiner Karriere, Djokovic verbuchte den insgesamt 17. Erfolg bei einem der vier wichtigsten Tennisturniere der Welt.

1. Februar: Dreßen gewinnt Heim-Abfahrt in Garmisch

Zwei Wochen nach seinem Podiumsplatz auf der Lauberhorn-Abfahrt in Wengen hat Skirennläufer Thomas Dreßen die Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen gewonnen. Der 26-Jährige gebürtige Partenkirchener legte am Samstag mit Startnummer 1 eine Zeit vor, die im Rennverlauf keiner seiner Konkurrenten unterbieten konnte. Dabei war Dreßens Fahrt auf seinem Hausberg zwar solide, aber nicht perfekt. Nach 1:39,31 Minuten blieb die Uhr für ihn stehen. Am nächsten kamen dem Deutschen noch der Norweger Aleksander Aamodt Kilde und Johan Clarey aus Frankreich. Doch die beiden blieben 16 bzw. 17 Hundertstel Sekunden hinter dem Abfahrtsspezialisten und landeten auf den Plätzen zwei und drei. Der Triumph von Dreßen ist der erste deutsche Sieg auf der Kandahar-Piste seit Markus Wasmeier 1992.

1. Februar: Außenseiterin Kenin gewinnt Australian Open

Die US-Amerikanerin Sofia Kenin hat die Australian Open 2020 gewonnen. Die 21-Jährige besiegte im Finale des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres die Spanierin Garbine Muguruza in drei Sätzen. In dem Überraschungs-Endspiel erwischte Muguruza, die Nummer 32, den besseren Start. Der erste Satz ging mit 6:4 an die 26-Jährige gebürtige Venezoelanerin. Danach erhöhte Kenin das Tempo und profitierte auch von vielen leichten Fehlern ihrer Gegnerin. Der zweite Satz endete 6:2 für Kenin. Und auch im entscheidenden dritten Satz war Muguruza chancenlos. Mit einem Doppelfehler besiegelte die Spanierin nach 2:03 Stunden den ersten Grand-Slam-Titel für Kenin. Am Sonntag treffen im Finale der Herren Titelverteidiger Novak Djokovic und Zverev-Bezwinger Dominic Thiem aufeinander.  

31. Januar: Finale futsch! Zverev scheitert an Thiem

Tennisprofi Alexander Zverev hat das erste Grand-Slam-Finale seiner Karriere knapp verpasst. Im Halbfinale der Australian Open musste sich der Hamburger am Freitagabend (Ortszeit) in Melbourne dem Österreicher Dominic Thiem nach vier hart umkämpften Sätzen geschlagen geben. Den ersten hatte Zverev mit 6:3 für sich entschieden. Danach glich Thiem aus. Die Sätze drei und vier gingen in den Tie-Break. Und wie schon im Viertelfinal-Krimi gegen Rafael Nadal hatte der Österreicher in den entscheidenden Ballwechseln die besseren Argumente. Nach gut drei Stunden verwandelte der 26-Jährige seinen zweiten Matchball zum 3:6, 6:4, 7:6 und 7:6.

31. Januar: Entlassener Trainer Funkel schreibt Brief an Fortuna-Fans: "Nie solchen Zuspruch erlebt"

Friedhelm Funkel hat sich mit emotionalen Worten von den Düsseldorfer Fans verabschiedet. "Es ist mir ein großes Bedürfnis und liegt mir sehr am Herzen, mich bei euch persönlich zu bedanken", schrieb der am Mittwoch von der Fortuna freigestellte Fußball-Lehrer in einem von der "Bild" veröffentlichen, handgeschriebenen Brief. Die Fortuna sei ihm in seiner vierjährigen Amtszeit auch wegen der Anhänger ans Herz gewachsen: "Ich persönlich habe noch nie so einen Zuspruch wie von euch erlebt: In den Spielen, im Januar 2019 und auch jetzt. Euch und meinem Team habe ich eine unglaublich geile Zeit zu verdanken. Ich werde immer einer von euch bleiben und die Fortuna im Herzen tragen", schrieb Funkel.

Nach zwei Niederlagen zum Start in die Rückrunde und dem Sturz auf den letzten Tabellenplatz hatte sich die Düsseldorfer Vereinsführung von Funkel getrennt und noch am selben Tag Uwe Rösler als Nachfolger vorgestellt. Für den 66 Jahre alten Funkel war es nach eigenem Bekunden der letzten Job in seiner langen Zeit als Profi und Coach. In der Bundesliga saß er in über 500 Partien auf der Trainerbank.

31. Januar: Nach Bryant-Tod – NBA ändert Regeln für All-Star-Game

Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA ändert zu Ehren des tödlich verunglückten Kobe Bryant das Format des All-Star-Spiels. Das teilte die NBA am Donnerstagabend (Ortszeit) mit, bevor sie die weiteren Teilnehmer neben den bereits feststehenden Startern der Eastern und Western Conference bekannt gab.

Demnach wird es im Schlussviertel keine Zeitnahme geben. Stattdessen gewinnt das Team, das als erstes 24 Zähler mehr auf dem Punktekonto hat als das führende Team nach dem dritten Viertel. Die 24 ist die ikonische, langjährige Trikotnummer von Bryant bei den Los Angeles Lakers gewesen. Bryant wurde 18 Mal ins All-Star-Team berufen und vier Mal zum besten Spieler des Abends gewählt. Das All-Star-Game 2020 findet am 16. Februar in Chicago statt.

29. Januar: Kurioser Platzverweis nach Elfmeter-Parade

Ein Platzverweis für einen Torhüter ist im Fußball eher die Ausnahme von der Regel. Umso kurioser war das, was sich am Mittwochabend im Stadion an der Bremer Brücke in Osnabrück abspielte. Beim Stand von 0:0 holte Osnabrücks Keeper Kühn einen Angreifer des SV Sandhausen von den Beinen. Die richtige Entscheidung von Schiedsrichter Timo Gerach: Strafstoß und Gelbe Karte. So weit so unspektakulär. Sekunden später parierte Kühn den Elfmeter von Paqarada und bügelte seinen Fehler wieder aus. Dachte er jedenfalls. Doch ein Schiedsrichter-Assistent hatte genau hingeschaut und bemerkt, dass Kühn die Torlinie zu früh verlassen und sich damit einen Vorteil verschafft hatte. Gerach zückte erneut Gelb und schickte den Torhüter in der 44. Minute zum Duschen. Und auch wenn Kühn und Osnabrücks Trainer Daniel Thioune die Fußballwelt nicht mehr verstanden: Gerach hatte dem Regelwerk entsprechend entschieden. Da half auch die Diskussion um das immer wieder bemühte Fingerspitzengefühl nichts. Der Wiederholungs-Elfer war natürlich drin, Osnabrück verlor am Ende mit 1:3 und musste Sandhausen in der Tabelle vorbeiziehen lassen.

Erst Himmel hoch jauchzend – dann zu Tode betrübt: Weil er sich zu früh von der Torlinie bewegte, kassierte Osnabrücks Torhüter Phillipp Kühn die gelb-rote Karte. Der gehaltene Elfer war damit nichts wert.

29. Januar: Boateng knöpft sich Goretzka nach Foul vor

Wenige Tage vor dem Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05 liegen bei den Spielern des FC Bayern München offenbar die Nerven blank. Laut "Bild" gerieten während eines nicht-öffentlichen Trainings am Mittwoch an der Säbener Straße gleich mehrere Kicker des Rekordmeisters aneinander. Auslöser war demnach ein hartes Einsteigen von Mittelfeldmann Leon Goretzka gegen Jerome Boateng. Der frühere Nationalspieler soll den Ex-Schalker wütend zur Rede gestellt und bei einem Handgemenge mit dem rechten Arm im Gesicht getroffen haben. Robert Lewandowski habe die Streithähne schließlich voneinander getrennt, so "Bild" weiter. Auch Thomas Müller soll sich mit wütenden Worten in die Auseinandersetzung eingemischt haben. Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur wollte sich der Klub nicht zu dem Vorfall äußern.

29. Januar: Thiem schlägt Nadal – jetzt wartet Zverev

Alexander Zverev trifft im ersten Grand-Slam-Halbfinale seiner Karriere auf den Österreicher Dominic Thiem. Der 26-jährige Wiener kämpfte am Mittwochabend (Ortszeit) in Melbourne in einem hochklassigen und hochspannenden Match den spanischen Weltranglistenersten Rafael Nadal nieder. Nachdem Thiem die Sätze eins und zwei im Tie-Break für sich entschieden hatte, biss sich der Mallorquiner in die Partie zurück und sicherte sich den dritten Satz mit 6:4. Im hart umkämpften vierten Satz ging es dann zum dritten Mal in die Overtime. Und erneut hatte Thiem das bessere Ende für sich. Nach mehr als vier Stunden beendete der Österreicher das Match und warf den Vorjahresfinalisten aus dem Turnier. Am Freitag kommt es in der Vorschlussrunde zum Duell mit Zverev. Der Hamburger hatte zuvor den Schweizer Stan Wawrinka in vier Sätzen bezwungen. Im direkten Vergleich mit Thiem liegt Zverev 2:6 hinten. 

29. Januar: Fortuna Düsseldorf beendet die Ära Funkel

Nach dem Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz hat Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf offenbar reagiert und Trainerlegende Friedhelm Funkel gefeuert. Mit einer offiziellen Mitteilung bestätigte Fortuna-Sportvorstand Lutz Pfannenstiel entsprechende Medienberichte. "Es ist uns natürlich sehr schwer gefallen, diesen Schritt zu gehen und wir haben uns sehr bewusst auch einige Tage der Analyse gegeben. Der Verein Fortuna Düsseldorf hat Friedhelm Funkel sehr viel zu verdanken", so Pfannenstiel. Der heute 66-jährige Coach war 2016 zur Fortuna gekommen, rettete den Traditionsclub seinerzeit vor dem Absturz in die 3. Liga, schaffte mit den Rheinländern später den Aufstieg in die 1. Liga und erreichte in der vergangenen Saison sensationell den 10. Platz. Bleibt Funkel bei seiner früheren Aussage, ist mit dem Aus bei Fortuna seine Karriere beendet. Mehrfach hatte er zuletzt betont: "Fortuna ist definitiv meine letzte Station". Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wird der frühere Bundesliga-Profi Uwe Rösler neuer Chefcoach der Fortunen. 

28. Januar: Federer wehrt sieben Matchbälle ab und zieht ins Halbfinale ein

Nach der Abwehr von sieben Matchbällen hat sich Roger Federer bei den Australian Open der Tennisprofis ins Halbfinale gezittert. Der Rekord-Grand-Slam-Turniersieger aus der Schweiz rang in Melbourne den Amerikaner Tennys Sandgren mit 6:3, 2:6, 2:6, 7:6 (10:8), 6:3 nieder. Im vierten Satz hatte der 38-Jährige Matchbälle gegen sich, im Tiebreak sogar drei in Serie.

Spätestens zu Beginn des dritten Satzes war bereits klar, dass dieses Viertelfinale kein gewöhnlicher Arbeitstag für Federer werden würde. Als er zum 0:2 im dritten Satz den nächsten Aufschlagverlust kassiert hatte und sich selbst bei eigenen Breakchancen ungewohnte Fehler erlaubte, fluchte der sonst so besonnene Federer laut vor sich hin.

Der 38-Jährige kassierte von Schiedsrichterin Marijana Veljovic eine Verwarnung und diskutierte beim Seitenwechsel weiter, ehe er begleitet von einem Physiotherapeuten für eine Behandlungspause die Rod-Laver-Arena verließ. Auch vor Satz fünf ließ er sich behandeln. Kurios auch eine Szene im Tiebreak: Als Sandgren die Seiten wechselte, rannte versehentlich ein Ballkind gegen seine rechte Wade.

Im fünften Satz wirkte Federer wieder frischer. Beim Stand von 3:2 gelang ihm mit einer starken Vorhand das entscheidende Break.

Auch in den zwei Runden zuvor hatte die Nummer drei der Tennis-Welt Probleme gehabt und war in der dritten Runde gegen den Australier John Millman nur zwei Punkte vom Aus entfernt gewesen. Sein Halbfinal-Gegner ist der Serbe Novak Djokovic oder der Kanadier Milos Raonic.

27. Januar: Zverev steht im Viertelfinale der Australian Open, Kerber scheidet aus

Alexander Zverev gibt dank eines Klasse-Auftritts seine Viertelfinal-Premiere bei den Australian Open, Angelique Kerber muss sich nach einem großen Kampf verabschieden. Nach dem Achtelfinale haben sich die Wege der beiden deutschen Tennis-Hoffnungsträger in Melbourne getrennt. Die Siegerin von 2016 hatte der Russin Anastassija Pawljutschenkowa am Montag im dritten Satz nicht mehr genug entgegenzusetzen. Mit dem 7:6 (7:5), 6:7 (4:7), 2:6 erfüllten sich ihre Hoffnungen auf das erste Grand-Slam-Viertelfinale seit ihrem Wimbledon-Triumph 2018 nicht.

Zverev dagegen beeindruckte parallel gegen den Russen Andrej Rubljow, setzte sich mit 6:4, 6:4, 6:4 durch und zog zum ersten Mal beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres in die Runde der besten Acht ein.

"Unglaublich. Ich habe großartige Matches gegen großartige Gegner gespielt", sagte der Hamburger im Siegerinterview auf dem Platz. "Ich bin glücklich, wie ich spiele", ergänzte der Weltranglisten-Siebte und erinnerte an die Unsicherheit nach seinem schwachen Saisonauftakt mit drei Niederlagen beim ATP Cup. 

Zverev fordert nun Stan Wawrinka heraus und kämpft um den Einzug in sein erstes Grand-Slam-Halbfinale. "Ich spiele nun gegen einen früheren Champion. Das wird sehr schwierig. Aber ich bin bereit", sagte der 22-Jährige. Die Bilanz: 2:0 für den jungen Hamburger. Doch der Schweizer Routinier hat in Melbourne 2014 den Titel geholt und nahm am Montag im Achtelfinale in fünf Sätzen den russischen US-Open-Finalisten Daniil Medwedew aus dem Turnier.

Kerber machte in ihrem ersten Grand-Slam-Achtelfinale seit einem Jahr im ersten Satz ein 2:5 wett, schulterte am Ende aber als Verliererin ihre Tasche und verließ mit einem kurzen Winken den Court. Pawljutschenkowa, 2011 mal die Nummer 13 der Welt, entpuppte sich von Beginn als eine Gegnerin der anderen Klasse als Kerbers vorherige drei Kontrahentinnen, von denen keine unter den ersten 100 geführt wird. Die Russin diktierte das Geschehen und scheuchte die Schleswig-Holsteinerin phasenweise über den Platz.

In der Margaret-Court-Arena konnte die Linkshänderin aus Kiel so manchem Ball chancenlos nur hinterherschauen. Ihr neuer Trainer Dieter Kindlmann dürfte sie zwar bestens auf die Prüfung eingestellt haben. Schließlich kennt der 37 Jahre alte Bayer die Russin aus einer kurzen gemeinsamen Zeit gut. Aber auch das half nicht.

Zwar steigerte sich Kerber, feierte mit einem lauten "Come on" und der Faust den Gewinn des ersten Satzes. Doch im zweiten Satz reichte es nicht, dass die Weltranglisten-18. Satzbälle beim 4:5 und 5:6 abwehrte. Nach dem verlorenen Tiebreak drehte sich die Partie zugunsten der Russin, die in der dritten Runde auch die tschechische Weltranglisten-Zweite Karolina Pliskova bezwungen hatte.

27. Januar: Spanien erneut Handball-Europameister

Nach einem der torärmsten Spiele des gesamten Turniers hat sich Spanien erneut die europäische Handballkrone aufgesetzt. In einem spannenden Finale bezwangen die Iberer in Stockholm Kroatien am Ende verdient mit 22:20. Zwei überragende Abwehrreihen ließen in dem hochklassigen Spiel nicht viel zu. Spanien führte zur Halbzeit vor 17.800 Zuschauern knapp mit 12:11 nachdem die Kroaten zwischenzeitlich mit drei Toren vorn gelegen hatte. Auch nach dem Wechsel wogte die Partie hin und her. Sechs Minuten vor dem Schlusspfiff hatte Kroatien noch einmal die Nase vorn und die Hand am ersten EM-Triumph überhaupt. Letztlich war das Team um Gonzalo Perez de Vargas, den besten Torhüter des Turniers, einen Hauch cleverer und verteidigte den EM-Titel, den es sich 2018 ausgerechnet in Kroatien zum ersten Mal geholt hatte. Bronze sicherte sich zuvor Co-Gastgeber Norwegen, das das chancenlose Slowenien mit 28:20 vom Parkett fegte.

26. Januar: Leverkusen schlägt Düsseldorf mit 3:0

Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf hat im rheinischen Nachbarschaftsduell mit Bayer Leverkusen einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib hinnehmen müssen. Nach der 0:3 (0:1)-Niederlage steht die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel auf dem letzten Platz. Vor 26 250 Zuschauern erzielten Kai Havertz (40.), Lars Bender (79.) und Lucas Alario (89./Foulelfmeter) am Sonntag die Treffer. 

Fortuna hat fünf der letzten sechs Spiele verloren. Durch die abermalige Niederlage gerät Funkel mit seiner Fortuna unter Druck. Die über weite Strecken überlegenen Gastgeber verbesserten ihre Chancen im Kampf um die Champions-League-Teilnahme und schoben sich auf Platz fünf.

26. Januar: Sieg gegen Kroatien - Spanien ist Handball-Europameister

Spanien ist erneut Handball-Europameister. Der Titelverteidiger setzte sich am Sonntag im Endspiel in Stockholm gegen Kroatien mit 22:20 (12:11) durch. Vor 17.800 Zuschauern war Aleix Gomez mit fünf Toren bester Werfer beim Sieger. Für Kroatien war Domagoj Duvnjak vom deutschen Rekordmeister THW Kiel ebenfalls fünfmal erfolgreich. Beide Teams hatten sich im Turnierverlauf gegen die deutsche Mannschaft durchgesetzt. Die DHB-Auswahl beendete die Endrunde als Fünfter.

26. Januar: Bremen erleidet Dämpfer im Abstiegskampf

Die eklatante Heimschwäche macht die Lage für Werder Bremen im Abstiegskampf immer bedrohlicher. Gegen die TSG 1899 Hoffenheim verloren die Norddeutschen am Sonntag in der Fußball-Bundesliga mit 0:3 (0:0) und kassierten damit bereits die sechste Saisonniederlage im Weserstadion. Bislang konnte das Team von Trainer Florian Kohfeldt zu Hause erst eine Partie gewinnen. Vor 40.000 Zuschauern besiegelten ein Eigentor von Davy Klaassen (65. Minute), ein Hacken-Tor von Christoph Baumgartner (79.) und ein Treffer von Sargis Adamyan (83.) den nächsten herben Rückschlag für die Bremer, die nach dem 1:0 in Düsseldorf zum Rückrundenstart vor einer Woche noch auf die Wende gehofft hatten. So bleibt die Situation für die Grün-Weißen aber extrem prekär.

25. Januar: Sieg gegen Portugal - Deutsche Handballer sind EM-Fünfter

Bundestrainer Christian Prokop zeigte schon Sekunden vor Schluss die Siegerfaust, seine Schützlinge bildeten kurz darauf erleichtert einen Jubelkreis. Mit einem 29:27 (14:13) gegen Portugal haben die deutschen Handballer den ersten Härtetest für die Olympia-Qualifikation bestanden und die EM mit Platz fünf zu einem versöhnlichen Abschluss gebracht. Die DHB-Auswahl gewann am Samstag vor rund 6000 Zuschauern in Stockholm das bedeutungslose Platzierungsspiel gegen Portugal mit 29:27 (14:13). Bester Werfer für das Team von Bundestrainer Christian Prokop, das am Sonntag zum vierten Mal nacheinander ohne die erhoffte Medaille von einem großen Turnier heimkehrt, war Rückraumspieler Julius Kühn mit sechs Toren. Er wurde auch zum "Man of the Match" gewählt.

"Es ist immer besser mit einem Sieg aus einem Turnier rauszugehen als mit einer Niederlage. Wir haben viel investiert und das hat das Team über weite Strecken gut gelöst. Wir haben uns das Leben mit zu leichten Fehlern und Fehlwürfen aber etwas schwer gemacht" sagte Bundestrainer Christian Prokop bei ARD One.

25. Januar: Österreicher Matthias Mayer gewinnt auf der Streif - Thomas Dreßen riskiert zu viel

Der Österreicher Matthias Mayer hat das legendäre Abfahrtsrennen auf der Streif gewonnen. Es ist der erste Sieg eines Österreichers seit sechs Jahren. Mayer kassiert ein Rekordpreisgeld von 100.000 Euro. Aus deutscher Sicht lief es nicht so gut beim wichtigsten Weltcup-Rennen. Die beiden früheren deutschen Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen und Josef Ferstl spielten keine Hauptrolle. Dreßen riskierte nach einem frühen Fehler zu viel und landete am Ende als 26. direkt hinter seinem Teamkollegen Ferstl. Auf Mayern fehlten beiden gut 1,9 Sekunden. Der schnellste Deutsche auf dem Hahnenkamm war Neuzugang Romed Baumann auf Platz sieben, Andreas Sander wurde Elfter. Stürze mit schweren Verletzungen gab es in diesem Jahr trotz nicht optimaler Sicht bei wolkenverhangenem Himmel nicht bei dem von zahlreichen Prominenten besuchten Spektakel in Tirol.

25 Januar: Zverev ohne Satzverlust im Achtelfinale der Australian Open

Alexander Zverev steht wie Angelique Kerber im Achtelfinale der Australian Open. Der 22-jährige Hamburger kam am Samstag in Melbourne dank eines 6:2, 6:2, 6:4 gegen den Spanier Fernando Verdasco weiter. Gegen den Russen Andrej Rubljow hat der Weltranglisten-Siebte am Montag die Chance auf das Erreichen des Viertelfinals. Die 32-jährige Kielerin Kerber spielt dann gegen die Russin Anastasia Pawljutschenkowa.

25. Januar: HSV-Chef Hoffmann mit gestohlenem Laptop erpresst – Polizei ermittelt zwei Täter

Der HSV-Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffmann ist nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung Opfer eines Diebstahls und Ziel eines Erpressungsversuchs geworden. "Bernd Hoffmann ist Opfer einer Straftat geworden. Er hat sich sehr schnell und vertrauensvoll an die Polizei gewandt. Deshalb waren wir in der Lage, die Täter so schnell zu ermitteln", sagte Polizei-Sprecher Timo Zill der Zeitung. Auch der Hamburger SV bestätigte auf Anfrage die Vorgänge, wollte sich ansonsten nicht weiter äußern.

Demnach war dem Chef des Fußball-Zweitligisten in der vergangenen Woche im ICE eine Tasche entwendet worden, in dem unter anderem sein Laptop und sein Portemonnaie waren. Mit Hilfe von Bildern von Videokameras am Hamburger Hauptbahnhof wurde der mutmaßliche Täter identifiziert und festgenommen. Bei einer Durchsuchung von dessen Wohnung wurde die Tasche und das Portemonnaie gefunden, aber nicht der Laptop.

Wenige Tage später wurde Hoffmann per Mail angeboten, seinen Computer zurückzukaufen. Der 57-Jährige ging zum Schein darauf ein. Er schaltete die Polizei ein, die den zweiten mutmaßlichen Täter festnahm. Hoffmann erhielt seinen Laptop zurück.

24. Januar: Biathletin Denise Herrmann gewinnt Einzelrennen beim Weltcup in Pokljuka

Denise Herrmann hat beim Weltcup im slowenischen Pokljuka das Einzelrennen über 15 Kilometer gewonnen und den deutschen Biathletinnen den ersten Saisonsieg beschert. Die 31-Jährige schoss am Freitag erstmals in ihrer Karriere viermal fehlerfrei und sicherte sich damit ihren ersten Sieg im längsten und schwersten aller Biathlon-Wettbewerbe. Platz zwei ging mit fast einer Minute Rückstand an die Schwedin Hanna Öberg, Dritte wurde Anais Bescond aus Frankreich. Für die frühere Langläuferin Herrmann war es gut drei Wochen vor dem Start der WM in Antholz (Italien) der fünfte Weltcuperfolg.

24. Januar: Görges und Williams scheitern, Wozniacki weint zum Abschied

Gleich drei prominente Profis scheiterten in der Nacht bei den Australian Open und verpassten damit den Einzug ins Achtelfinale. Besonders überraschend war das Aus von Superstar Serena Williams. Die US-Amerikanerin unterlag der Außenseiterin Wang Qiang aus China in drei Sätzen und muss damit weiter auf ihren 24. Grand-Slam-Titel warten. Auch für die Julia Görges war in Runde drei Endstation. Die 31-Jährige verlor nach großem Kampf und einer Spielzeit von 2:16 Stunden mit 6:1, 6:7 und 2:6 gegen die US-Amerikanerin Alison Riske. Emotional verabschiedete sich die frühere Weltranglisten-Erste Caroline Wozniacki von ihren Fans in Australien. Die Dänin hatte das Ende ihrer Profikarriere bereits vor dem Turnier angekündigt. Nach ihrer überraschenden Niederlage gegen die Tunesierin Ons Jebeur verdrückte Wozniacki noch auf dem Platz einige Tränen – und verließ schließlich überwältigt und begleitet vom Neil-Diamond-Klassiker "Sweet Caroline" zum letzten Mal als Profispielerin den Tenniscourt.

23. Januar: Offiziell – Podolski wechselt zu Antalyaspor 

Lukas Podolski wechselt zum türkischen Erstligisten Antalyaspor. Am Donnerstag twitterte der Club einen kurzen Willkommensgruß mit den Worten "Willkommen Podolski". Nach Berichten der staatlichen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu sollte Podolski einen Vertrag bis zum Ende der kommenden Saison unterschreiben. Bilder der Boulevardzeitung "Hürriyet" hatten den 34-Jährigen, der 2014 mit der DFB-Auswahl in Brasilien Weltmeister geworden war, schon am Sonntag bei der Ankunft am Flughafen des Badeorts Antalya inmitten begeisterter Fans gezeigt. 

 

Podolski spielte bereits von 2015 bis 2017 bei Galatasaray Istanbul in der türkischen Liga. In Deutschland hatten sich die Fans des 1. FC Köln bis zuletzt Hoffnungen auf eine Rückkehr des Publikumslieblings gemacht. Dem "Express" zufolge habe Podolski dem Bundesligisten angeboten, in den nächsten eineinhalb Jahren als Standby-Profi zur Verfügung zu stehen. Die Kölner hätten sich wegen der bereits großen Zahl von Angreifern im Kader jedoch dagegen entschieden. 

Allerdings kehrt der frühere Weltmeister nach Angaben des Bundesligisten in einer noch nicht geklärten Funktion zu seinem Herzensclubs zurück. Vereinbart sei "sowohl eine kurzfristige Zusammenarbeit als auch eine Einbindung von Lukas in den Verein nach seiner aktiven Karriere anzugehen", hieß es. 

Am Samstag hatte der japanische Erstligist Vissel Kobe mitgeteilt, den Ende Januar auslaufenden Vertrag mit Podolski nicht zu verlängern. Für den Pokalsieger hatte der Torjäger in den vergangenen drei Jahren gespielt.

23. Januar: Australian Open – Kerber und Zverev weiter

Alexander Zverev ist Angelique Kerber bei den Australian Open der Tennisprofis in die dritte Runde gefolgt. Der Weltranglisten-Siebte setzte sich am Donnerstag (Ortszeit) in Melbourne gegen den Weißrussen Jegor Gerassimow 7:6 (7:5), 6:4, 7:5 durch. Schon am Samstag hat der 22 Jahre alte Hamburger gegen Nikolos Bassilaschwili aus Georgien oder den Spanier Fernando Verdasco die Chance auf den Einzug ins Achtelfinale. Zuvor hatte auch die Kielerin Kerber mit einem 6:3, 6:2 gegen die australische Außenseiterin Priscilla Hon ihre Zweitrunden-Aufgabe für sich entschieden. 

22. Januar: Flick-"Wunsch" erfüllt – FC Bayern leiht Verteidiger Odriozola aus

Der FC Bayern München hat den Wunsch von Trainer Hansi Flick nach einem Rechtsverteidiger erfüllt. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister mitteilte, wird der 24 Jahre alte Abwehrspieler Álvaro Odriozola bis zum Saisonende von Real Madrid ausgeliehen. Schon am Mittwoch nahm Odriozola das Training mit den neuen Kollegen auf. Mit dem Wintertransfer soll ein Engpass in der Abwehr behoben werden. Flick hatte deshalb eine Verstärkung gewünscht.

22. Januar: Julia Görges ist eine Runde weiter, Kohlschreiber muss aufgeben

Julia Görges ist bei den Australian Open der Tennisprofis in die dritte Runde eingezogen. Die 31-Jährige aus Bad Oldesloe kämpfte sich am Mittwoch in ihrem Zweitrundenspiel nach dem verlorenen ersten Satz gegen die Kroatin Petra Martic zu einem 4:6, 6:3, 7:5-Erfolg. "Ich habe immer noch daran geglaubt, dass ich das drehen kann", sagte die deutsche Nummer zwei. Für Philipp Kohlschreiber ist das Grand-Slam-Turnier in Melbourne dagegen wegen einer Verletzung beendet. Schon vor seinem Zweitrunden-Match gegen den griechischen Vorjahres-Halbfinalisten Stefanos Tsitsipas zog der Augsburger aufgrund eines Einrisses im Bauchmuskel zurück. "Es ist nichts Super-Dramatisches. Aber es ist da und bei jeder Bewegung schmerzhaft", sagte der 36-Jährige. Die Entscheidung, nicht anzutreten, sei nach dem Aufwärmen gefallen. 

Görges spielt am Freitag gegen die US-Amerikanerin Alison Riske um den Einzug ins Achtelfinale und könnte damit ihr bestes Resultat von Melbourne einstellen. Im direkten Vergleich mit der Nummer 19 der Welt führt die Wimbledon-Halbfinalistin von 2018 mit 2:1-Siegen. "Sie ist eine sehr starke Wettkämpferin. Für mich geht es wieder darum, mein Spiel durchzubringen", sagte die Fed-Cup-Spielerin. 

Am windigen Mittwoch biss sich Görges gegen Martic trotz des verlorenen ersten Satzes und einer hohen Fehlerquote nach 2:06 Stunden durch und riss nach dem Auf und Ab jubelnd die Arme hoch. Erstmals seit 2015 steht sie wieder in der dritten Runde von Melbourne. Im dritten Satz führte die Weltranglisten-39. schon mit einem Break, lag dann 4:5 zurück und entschied am Ende doch auch den dritten Vergleich mit der derzeit höher eingestuften Kroatin für sich. Martic war als Nummer 13 der Setzliste angetreten, Görges ist ungesetzt.

22. Januar: Kreuzbandriss – Topfavorit Paris fällt für Kitzbühel aus

Drei Mal hat Dominik Paris das legendäre Abfahrtsrennen in Kitzbühel gewonnen. Und auch an diesem Wochenende wäre der Sieg auf der "Streif" wohl nur über den Südtiroler gegangen. Doch daraus wird nun nichts. Am Dienstag stürzte der 30-Jährige bei Super-G-Training in Kirchberg (Tirol). Die niederschmetternde Diagnose: Kreuzbandriss. "Meine Saison ist zu Ende", teilte Paris mit. Wie der italienische Verband mitteilte, wurde bei dem Sturz auch der Wadenbeinkopf  verletzt. 2013, 2017 und 2019 hatte Paris den Klassiker von Kitzbühel für sich entschieden. Und auch in der laufenden Saison mischte der Italiener nach zwei Siegen auf der Stelvio von Bormio im Abfahrts-Weltcup vorn mit. Nun findet das Hahnenkammrennen (Samstag, ab 10.30 Uhr) ohne Paris statt. "Gute Besserung Domme!", twitterte der Weltskiverband FIS am Dienstagabend.

22. Januar: Telekom will Spiele der Fußball-EM "nicht verstecken"

Die Fußballfans in Deutschland können möglicherweise doch mehr Spiele der Heim-EM 2024 live verfolgen als bisher angenommen. Die Telekom hat nach dem überraschenden Kauf der TV-Rechte für die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland wichtige neue Details bekanntgegeben. "Wir wollen die EM nicht verstecken und werden mehr als die vorgeschriebenen Spiele frei empfangbar übertragen", sagte der Telekom-Manager Henning Stiegenroth der Deutschen Presse-Agentur: Man wolle "mit Partnern zusammenarbeiten". 

Stiegenroth erklärte: "Die großen Free-TV-Sender bieten sich an: ARD,  ZDF, RTL, ProSiebenSat1. Wir sind in Gesprächen." Aber ein Teil der Heim-EM wird ausschließlich im Internet zu sehen sein. "Wir wollen auch Spiele nur für uns", sagte der Telekom-Manager: "Es soll mehr als die notwendigen Spiele frei zu sehen geben, aber einige sind exklusiv nur für uns." Die Telekom betreibt die Internet-Plattform "Magenta TV". 

Laut Rundfunkstaatsvertrag müssen alle Spiele der DFB-Elf sowie das Eröffnungsspiel, die beiden Halbfinals und das Finale im frei empfangbaren Fernsehen ausgestrahlt werden. Bisher hatten ARD und ZDF die EM-Turniere begleitet. Im Oktober 2019 hatte sich die Telekom überraschend die Exlusiv-Rechte an der Fußball-EM 2024 in Deutschland gesichert.



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