Der TVS schafft den Turnaround nicht
NLB-Handball. Nach zuletzt mehreren Niederlagen in Folge sollte die zweiwöchige Nati-Pause dem TV Solothurn dazu dienen, den Kopf wieder frei zu bekommen. Doch beim Absteiger Fortitudo Gossau war für die Aarestädter nichts zu holen.
Nach der deutlichen 27:37-Niederlage gegen den letztjährigen NLA-Verein Gossau wartet Solothurn nun schon seit vier Spielen auf einen Punktgewinn. Denn auch gegen die St. Galler zeigte der TVS die gewohnten Schwächen, die sinnbildlich für die bisherige Saison stehen. Die Defensive ist ein Schatten seiner selbst. Das einstige Prunkstück der Solothurner hat aktuell schlicht nicht die Qualität, um in der NLB zu bestehen.
Im Schnitt kassiert der TV Solothurn in dieser Spielzeit mehr als 30 Tore. Das sind vier Tore mehr pro Spiel als letzte Saison. Und sogar sechs Tore mehr als in der Spielzeit davor, als man die Liga auf dem dritten Platz beendet hat. Um ein solches Defizit im Angriff wett zu machen, braucht es vorne wesentlich mehr Durchschlagskraft als die Ambassadoren aktuell auf den Platz bringen.