Unglück in Sachsen-Anhalt: Verpuffung in Bergwerk Teutschenthal – alle eingeschlossenen Bergarbeiter gerettet
Bei einer Verpuffung sind in einem Bergwerk in Teutschenthal in Sachsen-Anhalt am Freitag zwei Menschen verletzt worden. Ein Opfer sei schwer, das zweite leicht verletzt, sagte eine Sprecherin der Polizei in Halle an der Saale. Beide seien ins Krankenhaus gebracht worden. 38 Bergleute, die in 700 Metern eingeschlossen waren, sind laut Angaben der Polizei mittlerweile gerettet worden. Alle seinen wohlauf. Sie hätten sich nach der Verpuffung in Sicherungsräumen aufgehalten und seien mit Sauerstoff versorgt gewesen, sagte ein Sprecher des Landesbergamts in Halle zuvor. Weitere Details liegen nicht vor.
Rettungskräfte und Polizei mit Großaufgebot vor Ort
Gegen 9.00 Uhr sei ein Notruf eingegangen, sagte die Polizei-Sprecherin. Rettungskräfte und Feuerwehr seien mit einem Großaufgebot angerückt. Auch Mitarbeiter des Landesamts für Geologie und Bergwesen seien vor Ort.
In der Grube Teutschenthal arbeiten nach Unternehmensangaben etwa 100 Menschen. In den vergangenen 15 Jahren wurde das im Jahr 1982 stillgelegte Bergwerk umgebaut. Dort werden heute auf 14 Quadratkilometern Grundfläche mineralische Abfälle deponiert. Zuvor war das Bergwerk rund 80 Jahre zur Kalisalzgewinnung betrieben worden.
Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.