"First Lego League" in Mannheim: Wenn Lego-Roboter in den Weltraum reisen
Mannheim. (rnz) Die First Lego League (FLL) ist einer der größten internationalen Robotikwettbewerbe für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre. Im Jahr 2017 traten weltweit mehr als 32.000 Teams in 88 Ländern an. In der neuen Saison 2018/2019 dreht sich unter dem Motto "Into Orbit" alles um das Thema Leben und Reisen im Weltraum. Die diesjährigen FLL-Teams tüfteln seit der Veröffentlichung der Aufgabenstellungen im August zum Beispiel im Rahmen an Lösungen, die das Leben und Arbeiten im Weltraum für Astronauten vereinfachen können.
Momentan finden in Deutschland noch bis Mitte Januar 2019 die 44 Regionalwettbewerbe statt, einer von ihnen am Samstag, 1. Dezember, im Mannheimer Technoseum. Für alle Besucher ist an diesem Tag der Eintritt ins Museum und zu dem Wettbewerb selbst kostenlos. Ab 13 Uhr starten im Auditorium die spannenden Roboterläufe.
Beim Regionalwettbewerb in Mannheim treten 14 Teams gegeneinander an. Sie werden begleitet von ihren Trainern und Fans. Der Tag startet um 8 Uhr mit der Registrierung und endet gegen 18 Uhr mit der Preisverleihung. ZDF-Moderator Gregor Steinbrenner führt durch den Wettbewerb.
Die ersten beiden Teams in der Gesamtwertung schaffen es zu einem der Semi-Finals. Dort besteht die Möglichkeit, sich für das zentraleuropäische Finale im März 2019 in Bregenz zu qualifizieren. Der World Champion wird dann im Frühjahr in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri ermittelt.
Dort hatten 2017 gleich zwei Teams aus Wiesloch die Nase vorn: "Bricksapplied" und "SAP.Legomine", setzten sich in der Saison 2016/17 erst auf regionaler, dann auf nationaler und schließlich europäischer Ebene durch. Damit hatten sie sich für das World Festival qualifiziert und landeten nun auch dort auf den vordersten Plätzen.
Die Teams müssen in vier Kategorien bestehen. Jede zählt 25 Prozent. Das Team mit den meisten Punkten in allen Kategorien wird der FLL-Champion. Allerdings werden auch in jeder Kategorie individuelle Rankings erstellt und Pokale vergeben. Alle Teilnehmer erhalten eine Medaille und eine Urkunde.
Beim Robot-Game müssen zum Beispiel Versorgungsladungen auf eine schmale Rampe gesetzt werden, um diese danach herunterfahren zu lassen, auf geschickte Weise Mondkrater überwunden oder die Hantelstange bewegt werden. Beim Robot Design werden die Teams zum "Wie" und "Warum" ihres Roboters befragt.
Die dritte Aufgabe der Teilnehmer ist es, eine Lösung zu finden, wie das Zusammenleben zwischen Mensch und Tier verbessert werden kann. Die Ergebnisse dieser Untersuchung müssen in eine Präsentation eingebunden werden.
Der Pokal für das beste Teamwork erhält das Team, welches die größte Begeisterung, den besten Sportsgeist, außergewöhnlichen Respekt für die Teammitglieder und die meiste Unterstützung und Hilfe für andere Teams zeigt. Die Bewertung des Teamworks erfolgt durch ein Interview und ein Teamspiel.