Unheimliche Aufnahmen zeigen einen Trend aus den USA, der auch Deutschland droht
Sie wurden einst die „Kathedralen des Konsums“ genannt: In Deutschland gibt es Hunderte Einkaufszentren in Stadtnähe, die jeden Tag Millionen Bundesbürger anlocken. Modegeschäfte, Restaurants, Kinos, Friseure, Fitnesscenter und Indoor-Spielplätze — Kunden haben alles unter einem Dach, was sie brauchen. So lautet jedenfalls das Versprechen der meisten Shopping-Mall-Betreiber.
Kein Wunder also, dass zahlreiche Einkaufszentren auch unter der Woche gut gefüllt sind. Doch das könnte bald ein Ende haben.
Denn ausgerechnet im Mutterland der XXL-Shoppingzentren, den USA, sterben die Malls langsam aus. Und die Einkaufstempel, die sich gerade noch über Wasser halten können, verzeichnen trotzdem dramatische Besucher-Rückgänge. Der Grund könnte der Online-Handel sein. Vielleicht sind es die US-Bürger aber auch satt, durch klinisch saubere Konsum-Tempel zu hetzen, ohne dabei auch nur ein einziges Mal die Sonne gesehen zu haben.
Die Folge: Die Zahl der leerstehenden Shopping-Malls in den USA nimmt zu — und die verstaubten Monumente des Konsums ziehen immer mehr Künstler an, die die gespenstische Atmosphäre der Bauruinen fasziniert. Der US-Amerikaner Dan Bell ist einer von ihnen. Für seine beeindruckende Youtube-Serie „Dead Mall Series“ hat er unzählige verlassene Einkaufszentren von innen gefilmt.
Wer sich nicht vorstellen kann, dass inmitten dieser Ruinen noch vor wenigen Jahren das Leben pulsierte, bekommt den Beweis gleich mitgeliefert. Bell zeigt immer wieder Ausschnitte, wie es in besseren Zeiten aussah — Justin-Bieber-Konzerte, Tanzgruppen, Verkaufsaktionen und vor allem eines: Menschenmassen.
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Die Geschäfte in den großen Shoppingmalls haben es schwer, seitdem es die Möglichkeit gibt, online einzukaufen.
Hier, wo einst Familien mit ihren Kindern mehrere Stunden verbringen konnten, herrscht heute nur noch gespenstische Stille.
Die wenigen Geschäfte, die es in ausgestorbenen Malls gibt, stehen vor dem Aus.
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