Mannheim: Telefonbetrüger treiben in Seckenheim und Friedrichsfeld ihr Unwesen
Mannheim. (pol/van) In den Stadtteilen Seckenheim und Friedrichsfeld treiben derzeit wieder Telefontrickbetrüger ihr Unwesen. Diese schlugen am Mittwochmittag gleich zweimal zu. Das berichtet die Polizei.
Ein 74-Jähriger wurde von einem vermeintlichen Verwandten kontaktiert, der vorgab, für einen Wohnungskauf 50.000 Euro zu benötigen. Als der Mann angab, kein Vermögen zu besitzen, wurde das Gespräch beendet.
Ebenfalls mehrere Tausend Euro für einen Wohnungskauf forderte ein bislang unbekannter Anrufer von einer 71-jährigen Seniorin. Der Unbekannte gab sich am Telefon zunächst als Großneffe des Opfers aus. Die Frau erkannte nach Angaben der Beamten sofort die Betrugsmasche, gab jedoch trotzdem vor, dem vermeintlichen Neffen helfen zu wollen.
Nach einem kurzen Gespräch beendete der Anrufer das Telefonat, rief aber kurz darauf erneut bei der Frau an. Diesmal täuschte er vor, Kriminalbeamter zu sein und kündigte einen weiteren Anruf am Nachmittag an. Dazu kam es allerdings nicht. Die Frau meldete den Vorfall der Polizei, welche die Ermittlungen aufgenommen hat.
Weitere Personen, die ähnliche Anrufe erhalten haben, werden gebeten, sich mit dem örtlich zuständigen Polizeirevier in Verbindung zu setzen.