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News des Tages: Krankenhaus auf Madeira korrigiert Angaben zu Todesopfern

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News des Tages: Krankenhaus auf Madeira korrigiert Angaben zu Todesopfern

SPD streitet über Tanzverbot an Karfreitag +++ Über 600 offene Haftbefehle gegen Personen aus rechter Szene +++ Nordkorea testet neuartige Lenkwaffe +++ Die News des Tages im stern-Ticker.

Die wichtigsten Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Bundesregierung macht weiter keine Angaben über Tote auf Madeira (12.26 Uhr)
  • Thierse kritisiert Kühnerts Forderung nach Aufhebung des Tanzverbots an Karfreitag (10.30 Uhr)
  • Nordkorea fordert Ausschluss Pompeos von Atomgesprächen (9.23 Uhr)
  • Über 600 offene Haftbefehle gegen Personen aus rechter Szene (6.04 Uhr)
  • Nordkorea testet neuartige Lenkwaffe (4.07 Uhr)

Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker:

+++ 14.08 Uhr: Wahrscheinlich 27 der 29 Todesopfer auf Madeira Deutsche +++

Unter den 29 Todesopfern des verheerenden Busunglücks auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin wahrscheinlich 27 deutsche Staatsangehörige. Mindestens vier der Schwerverletzten unter den insgesamt 27 im Krankenhaus liegenden Verletzten sollen demnach ebenfalls vermutlich die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Am Mittwochabend war der Reisebus der Urlauber in der Gemeinde Caniço östlich von Funchal in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen. Er überschlug sich und stürzte eine Böschung hinunter auf ein Wohnhaus.18-Madeira: Klinik bestätigt 29 Tote nach Busunglück-6027558441001

Die Bundesregierung machte am Donnerstag zunächst keine Angaben über die genaue Zahl der deutschen Opfer. Kanzleramtschef Helge Braun begründete das damit, dass zuerst die Angehörigen informiert würden.

+++ 14.08 Uhr: Wahrscheinlich 27 der 29 Todesopfer auf Madeira Deutsche +++

Unter den 29 Todesopfern des verheerenden Busunglücks auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin wahrscheinlich 27 deutsche Staatsangehörige. Mindestens vier der Schwerverletzten unter den insgesamt 27 im Krankenhaus liegenden Verletzten sollen demnach ebenfalls vermutlich die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Am Mittwochabend war der Reisebus der Urlauber in der Gemeinde Caniço östlich von Funchal in einer Kurve von der Fahrbahn abgekommen. Er überschlug sich und stürzte eine Böschung hinunter auf ein Wohnhaus.

Die Bundesregierung machte am Donnerstag zunächst keine Angaben über die genaue Zahl der deutschen Opfer. Kanzleramtschef Helge Braun begründete das damit, dass zuerst die Angehörigen informiert würden.

+++ 13.53 Uhr: Postsendung explodiert - Staatsanwaltschaft ermittelt +++

In einer Marburger Firma hat es eine Explosion gegeben. Die Staatsanwaltschaft habe Ermittlungen aufgenommen, teilte ein Sprecher der Behörde weiter mit. Die Explosion soll sich gegen 8.30 Uhr beim Öffnen einer Postsendung ereignet haben. Eine Person sei dabei leicht verletzt worden.

Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung wurde der Geschäftsführer des nicht näher benannten Unternehmens durch eine Nagelbombe verletzt. Dazu wollte sich die Staatsanwaltschaft nicht äußern. Der Tathergang sei noch unklar. Hintergründe seien noch nicht geklärt.

Als Reaktion auf die Explosion wurde eine Postfiliale vorübergehend geräumt. Es wurde geprüft, ob in einem dortigen Postfach der Firma weitere Gefahr lauere. Es hätten sich aber keine Auffälligkeiten ergeben, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Experten des hessischen Landeskriminalamts wurden eingeschaltet.

+++ 13.46 Uhr: Fünf-Sterne-General befehligt den Wiederaufbau von Notre-Dame +++

"Monsieur Wiederaufbau" nennen ihn die Franzosen: Der Fünf-Sterne-General Jean-Louis Georgelin leitet die Instandsetzung der durch Flammen zerstörten Pariser Kathedrale Notre-Dame. "Die Mission ist ein Kampf", sagte der 70-Jährige der Nachrichtenagentur AFP.

Seine neue Aufgabe hat Georgelin ebenso überrascht wie viele Anhänger von Notre-Dame. Auf die Frage, wie er zu dieser Ehre kam, antwortet der frühere Oberbefehlshaber: "Da müssen Sie den Präsidenten fragen." Er selbst sei als gläubiger Katholik "Notre-Dame genauso verbunden wie alle Franzosen". Staatschef Emmanuel Macron hatte den ehemaligen Leiter der Armee-Einsätze in Afghanistan und auf dem Balkan am Mittwoch beauftragt.

+++ 13.36 Uhr: Schauspieler Welsh erschossen - Gangster-Rolle in "Trainspotting" +++

Der britische Schauspieler Bradley Welsh ("T2 Trainspotting") ist im schottischen Edinburgh erschossen worden. Er sei am Mittwochabend an seinen schweren Verletzungen gestorben, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Laut schottischen Medien hatten Unbekannte Welsh in der Nähe seines Wohnhauses in den Kopf geschossen. In "T2 Trainspotting" (2017) spielte er einen Gangsterboss. Der 42-Jährige war früher ein erfolgreicher Boxer gewesen und hatte sich auch in Sozialprojekten in Edinburgh engagiert. Welsh wollte unter anderem Jugendliche von kriminellen Machenschaften abhalten.

+++ 13.30 Uhr: Krankenhaus auf Madeira korrigiert Angaben zu Todesopfern +++

Nach dem schweren Busunglück auf der portugiesischen Insel Madeira hat das zuständige Krankenhaus die bisherigen Angaben zu den Todesopfern korrigiert. Bei einer Pressekonferenz der Nélio-Mendonça-Klinik hieß es, unter den 29 Todesopfern seien 17 Männer und 12 Frauen zwischen 40 und 60 Jahren. Zuvor war von 18 Männern und 11 Frauen die Rede gewesen.

Zahlreiche deutsche Insassen des Busses waren nach dem Unfall im Dorf Caniço zur Behandlung in das Krankenhaus der Inselhauptstadt Funchal gebracht worden. Neun Verletzte konnten nach Klinikangaben inzwischen entlassen werden, vier befinden sich weiterhin auf der Intensivstation. 

Die Leiterin des Krankenhauses, Tomasia Alves, sagte bei der Pressekonferenz, die Zahl der Mitarbeiter in der Rechtsmedizin sei nach dem Busunglück aufgestockt worden. Sie hoffe daher, dass die Toten spätestens bis Samstag freigegeben werden können. Dann könnten sie nach Deutschland gebracht werden.

Nach Angaben aus dem Kanzleramt in Berlin ist derzeit bereits ein deutscher Beamter vor Ort, der bei der Identifikation der Opfer helfen soll. Am Flughafen von Funchal wurde eine provisorische Leichenhalle eingerichtet, in der ortsansässige und aus Lissabon eingeflogene Ärzte die Leichen obduzieren sollen.

+++ 12.48 Uhr: Feuerwehrleute von Notre-Dame im Élyséepalast empfangen +++

Mehrere hundert Feuerwehrleute, die den Brand der Kathedrale Notre-Dame gelöscht hatten, sind im französischen Präsidentenpalast empfangen worden. Staatschef Emmanuel Macron hatten den "pompiers", wie die Angehörigen der Feuerwehr auf Französisch heißen, bereits bei seiner Fernsehansprache zu Wochenbeginn für ihren gefährlichen Einsatz gedankt.

Die Feuerwehrleute warteten in einer langen Reihe von dem Präsidentenpalast in der Pariser Innenstadt, bevor sie unter Applaus von Umstehenden den Hof des Gebäudes betraten. Notre-Dame im Herzen der Hauptstadt war am Montagabend bei dem Brand stark zerstört worden.

+++ 12.48 Uhr: Polizei sichert weiter Spuren nach Busunglück auf Madeira +++

Die Polizei auf Madeira ist am Donnerstag nach dem Busunglück mit 29 Toten weiter mit der Spurensicherung beschäftigt gewesen. Wie ein dpa-Reporter von der Unfallstelle berichtete, sammelten Polizisten Ausweise oder andere Dokumente ein - beziehungsweise suchten sie danach.

Das Unglück geschah am Mittwochabend in der Gemeinde Caniço östlich der Inselhauptstadt Funchal. Ein Reisebus durchbrach auf einer kleinen Straße in einer Linkskurve ein Geländer und stürzte etwa acht Meter eine Böschung hinunter. Der Bus fiel auf ein kleines Haus, dessen Dach teils einstürzte. Portugiesischen Medienberichten zufolge hielt sich zur Unfallzeit niemand in dem Haus auf.

+++ 12.41 Uhr: Mann mit Benzinkanistern in New Yorker Kathedrale gefasst +++

Die Polizei in New York hat in der St.-Patricks-Kathedrale im Stadtteil Manhattan einen 37-Jährigen mit mehreren Benzinkanistern, Feuerzeugbenzin und Anzündern gefasst. Sicherheitspersonal habe den Mann in der Kirche gestoppt, als er Benzin in dem Gotteshaus verschüttete, teilte die Polizei bei einer Pressekonferenz mit. Daraufhin habe er die Kathedrale verlassen und sei kurze Zeit später festgenommen genommen worden.

Das Motiv war zunächst unklar. "Es ist schwer zu sagen, was genau seine Absicht war. Aber ich denke, dass die Gesamtheit der Umstände (...) uns Grund zu großer Sorge geben sollte", sagte John Miller von der New Yorker Polizei. Die neugotische Kathedrale an der Fifth Avenue wurde im 19. Jahrhundert gebaut.

+++ 12.34 Uhr: Geheime Gräber mit möglicherweise dutzenden Leichen in Mexiko entdeckt +++

In Mexiko sind verborgene Gräber mit möglicherweise dutzenden Leichen entdeckt worden. Zehn Prozent des Fundorts seien bereits untersucht worden, mit Hilfe spezieller Techniken seien dabei 36 geheime Gräber lokalisiert worden, teilte die Staatsanwaltschaft des östlichen Bundesstaates Veracruz mit. Ein Militärvertreter sagte der Nachrichtenagentur AFP, in den entdeckten Gräbern könnten sich bis zu 200 Leichen befinden.

+++ 12.34 Uhr: Außenminister Maas fliegt nach Busunglück nach Madeira +++

Nach dem verheerenden Busunglück auf Madeira reist Bundesaußenminister Heiko Maas noch am Donnerstag auf die portugiesische Insel. Er werde von Ärzten, Psychologen und Konsularbeamten des Auswärtigen Amts begleitet, sagte Maas am Donnerstag kurz vor dem Abflug. Er wolle auf Madeira selbst mit Betroffenen sprechen und den portugiesischen Hilfskräften für ihren Einsatz danken.

Bei dem Busunglück waren am Mittwoch nach offiziellen portugiesischen Angaben 29 Menschen ums Leben gekommen. Die Bundesregierung sagt bisher lediglich, dass der Reisegruppe überwiegend Deutsche angehört hätten. Die genaue Zahl der deutschen Toten will sie erst bekanntgeben, wenn alle Angehörigen benachrichtigt sind. 

"Noch haben wir keine Gewissheit, wie viele Deutsche unter den Opfern sind", sagte Maas. Die Botschaft in Lissabon arbeite mit Hochdruck gemeinsam mit den lokalen Behörden an der Aufklärung, der Botschafter sei am Mittag mit einem Team auf Madeira gelandet. "Es ist erschütternd, dass aus dem Osterurlaub für so viele Menschen eine Tragödie geworden ist", sagte Maas. "Sie wurden jäh aus dem Leben gerissen oder kämpfen mit schweren Verletzungen."

+++ 12.26 Uhr: Bundesregierung macht weiter keine Angaben über Tote auf Madeira +++

Die Bundesregierung macht weiter keine Angaben über die genaue Zahl der bei dem verheerenden Busunglück auf Madeira ums Leben gekommenen Deutschen. Kanzleramtschef Helge Braun begründete das damit, dass zunächst die Angehörigen informiert würden. "Die Bundesregierung unternimmt nun alles, um dafür zu sorgen, dass schnell Gewissheit für die Angehörigen herrscht", sagte er vor Journalisten in Berlin. Es sei "eine Reisegruppe von vorwiegend Deutschen Urlaubern" betroffen. Nach offiziellen Informationen aus Portugal starben bei dem Busunglück am Mittwochabend 29 Menschen. Das Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amts in Berlin schrieb bei Twitter, dass Helfer vor Ort auf Madeira derzeit die Opfer identifizierten.18-Busunglück auf Madeira: Bundesregierung spricht Angehörigen Beileid aus-6027559252001

+++ 11.36 Uhr: Thailand-Höhlenretter muss in USA selbst aus Höhle geborgen werden +++

Ein britischer Taucher, der an der Höhlenrettung der zwölf Jugendfußballer und ihres Trainers im vergangenen Sommer in Thailand beteiligt war, ist in den USA nun selbst aus einer Höhle gerettet worden. Josh Bratchley wurde am Mittwochabend (Ortszeit) aus der Mill Pond Cave nahe Nashville im Bundesstaat Tennessee befreit, wie US-Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Nach Angaben der örtlichen Notfallzentrale hatte Bratchley mit einer Gruppe britischer Taucher über mehrere Tage das Höhlensystem erkundet. Als die Taucher am Dienstag sein Fehlen bemerkten, machten sie sich demnach zunächst selbst auf die Suche, bevor sie die Rettungsdienste alarmierten. 

Rettungstaucher Edd Sorensen sagte dem Sender NBC zufolge bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, er habe wegen der niedrigen Temperaturen unter Wasser und der schlechten Sicht zunächst das Schlimmste befürchtet. Bratchley selbst habe sich bei der Rettungsaktion vorbildlich verhalten. "Er war so ruhig wie nur eben möglich", sagte Sorensen. 

+++ 11.08 Uhr: Direktor von Notre-Dame will temporäre Holzkirche bauen lassen +++

Der Direktor von Notre-Dame hat für die Zeit des Wiederaufbaus der schwer beschädigten Kathedrale eine Holzkirche auf dem Vorplatz ins Spiel gebracht. "Wir dürfen nicht sagen, die Kathedrale ist für fünf Jahre geschlossen und das war's", sagte Patrick Chauvet dem Sender CNews. "Also dachte ich mir: Kann ich nicht eine temporäre Kirche auf dem Vorplatz bauen?" Diese würde dann aus Holz sein. So könne man die zahlreichen Touristen willkommen heißen, die die weltberühmte Kathedrale besuchen. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo unterstütze das Projekt, sagte Chauvet.

+++ 11.06 Uhr: Hohe Waldbrandgefahr in Brandenburg und Berlin +++

Die Waldbrandgefahr in Brandenburg steigt weiter. In drei Landkreisen südlich von Berlin gilt die höchste Gefahrenstufe. In den übrigen Regionen ist die Stufe vier von fünf erreicht. Es sei gut möglich, dass die höchste Stufe in weiteren Gebieten ausgerufen werde, sagte ein Sprecher des Brandenburger Umweltministeriums am Morgen.

+++ 11.05 Uhr: Juncker zum Busunglück auf Madeira: "Gedanken sind bei allen Opfern" +++

EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat bestürzt auf das Busunglück mit 29 Toten auf Madeira reagiert. Er habe mit tiefer Trauer von dem Unfall auf der portugiesischen Atlantikinsel erfahren, sagte Juncker in Brüssel. "Unsere Gedanken sind bei allen Opfern." Den Familien und Freunden der Toten sprach der Luxemburger sein Beileid aus, den Einsatzkräften sowie den Behörden vor Ort dankte er für ihre Arbeit. "Meine besten Wünsche für eine schnelle Genesung gehen an diejenigen, die bei diesem schrecklichen Unfall verletzt wurden."

Busunglück auf Madeira: Deutsche Regierung und Twitter-Nutzer_11.40Uhr

+++ 10.48 Uhr: Verunglückter Bus auf Madeira war relativ neu +++

Der auf der portugiesischen Atlantikinsel Madeira verunglückte Reisebus war offenbar relativ neu. Das Fahrzeug sei im Februar 2013 zugelassen worden und damit nur rund sechs Jahre alt gewesen, berichtete die Zeitung "Diário de Notícias" am Donnerstag ohne Nennung von Quellen.

Bei dem Fahrer, der bei dem Unfall verletzt wurde, handele es sich um einen 55-Jährigen mit viel Berufserfahrung, hieß es weiter. Er habe einen von insgesamt drei Bussen gefahren, die die Urlauber vom Hotel "Quinta Splendida" in der Gemeinde Caniço zu einem Abendessen in der Hauptstadt Funchal bringen sollten.Madeira: Bus mit Deutschen verunglückt 7.55

+++ 10.37 Uhr: Madeira: Von Reisebus getroffenes Haus war zum Unfallzeitpunkt leer +++

Das Haus, auf das der verunglückte Reisebus auf Madeira gestürzt ist, war zum Unfallzeitpunkt leer. Das bestätigte der Bürgermeister des Ortes Caniço, Filipe Sousa, der portugiesischen Onlinezeitung "Observador". Bewohnt werde es normalerweise von einem Mann, der sich zum Zeitpunkt des Unglücks bei Verwandten aufgehalten habe. Er sei über die Tragödie informiert worden. Am Donnerstag sollten Experten die Schäden an dem Haus überprüfen.Madeira Was wir wissen_10.30Uhr

+++ 10.32 Uhr: Mutmaßliches IS-Mitglied aus Hamburg in Untersuchungshaft +++

Ein am Mittwoch in Hamburg festgenommenes mutmaßliches Mitglied der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) ist noch am selben Tag in Untersuchungshaft genommen worden. Das habe der Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe angeordnet, teilte die Bundesanwaltschaft ebenfalls in Karlsruhe mit. Der 28-jährige Deutsche wird verdächtigt, sich in der Bundesrepublik an der Werbung neuer Mitglieder für die Miliz beteiligt zu haben.

+++ 10.31 Uhr: Bierproduktion 2018 um 184 Millionen Liter gestiegen +++

Die Bierproduktion in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent auf rund 8,7 Milliarden Liter gestiegen. Das sind 184 Millionen Liter mehr als 2017, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Die Statistik-Experten führten den Anstieg auch auf den langen und heißen Sommer zurück. Die Bierpreise stiegen mit plus 3,5 Prozent stärker als die Verbraucherpreise insgesamt.

+++ 10.30 Uhr: Thierse kritisiert Kühnerts Forderung nach Aufhebung des Tanzverbots an Karfreitag +++

Der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat die Forderung von Juso-Chef Kevin Kühnert kritisiert, das Tanzverbot an Karfreitag abzuschaffen. Er sei erstaunt darüber, was Kühnert für wichtig halte und welche Interessen er bedienen wolle, sagte Thierse den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Donnerstag. "Bisher wusste ich nicht, dass die SPD eine Spaßpartei ist", sagte Thierse. Der 75-Jährige ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken.

Kühnert hatte gefordert, das Tanzverbot am Karfreitag abzuschaffen. Er würde keine Party in einer Kirche anmelden, sagte Kühnert. Doch "wer an dem Tag in die Disko gehen will, sollte das auch tun können". Die Entscheidung, an Karfreitag feiern zu gehen, müsse jedem selbst überlassen werden.

+++ 10.03 Uhr: Auf Madeira verunglückte Urlauber hatten offenbar bei demselben Veranstalter gebucht +++

Die deutschen Touristen aus dem auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira verunglückten Reisebus haben ihre Reise offenbar bei demselben Veranstalter gebucht. Das sagte eine Angestellte der Hotelanlage Quinta Splendida in der Ortschaft Caniço, in der die Urlauber untergebracht waren, der Nachrichtenagentur AFP. Nach ihren Angaben handelte es sich aber nicht um eine Reisegruppe.

Der Bus mit mehr als 50 Passagieren an Bord war am Mittwochabend in Caniço in der Gemeinde Santa Cruz verunglückt, 29 Menschen starben. Der Fahrer hatte die Kontrolle über den Bus verloren. Das Fahrzeug kam von der Straße ab, rutschte eine Böschung herunter und stürzte auf ein Haus, dabei überschlug es sich offenbar mehrfach.

+++ 09.33 Uhr: Facebook lud Kontaktdaten von 1,5 Millionen Nutzern ungefragt hoch +++

Facebook hat die nächste Datenschutz-Panne entdeckt: Das Online-Netzwerk lud in den vergangenen drei Jahren ohne Erlaubnis die Kontaktdaten von bis zu 1,5 Millionen neuen Nutzern hoch. Der Fehler sei nach einer Änderung am Anmelde-Verfahren im vergangenen Monat entdeckt worden, wie Facebook bestätigte. Die Daten seien mit niemandem geteilt worden und würden gelöscht. Der Fehler sei behoben und betroffenen Nutzer würden informiert.

+++ 9.30 Uhr: Berliner U-Bahnlinie offenbar wegen bröckelnder Tunneldecke unterbrochen +++

In Berlin ist der Verkehr auf der U-Bahnlinie 2 zwischen zwei Stationen unterbrochen worden, weil offenbar Teile der Tunneldecke herunterfielen. Das teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) dem Rundfunk Berlin-Brandenburg mit. Statiker seien unterwegs, um die Stelle zu untersuchen. Die BVG war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Die BVG teilte lediglich mit, dass der Verkehr auf der wichtigen Innenstadtlinie 2 zwischen Senefelderplatz und Rosa-Luxemburg-Platz wegen einer "technischen Störung" unterbrochen sei. Ein Ersatzverkehr sei eingerichtet.

+++ 9.23 Uhr: Nordkorea fordert Ausschluss Pompeos von Atomgesprächen +++

18-Kim Jong Un testet neue Waffe-6027466444001Nordkorea hat den Ausschluss von US-Außenminister Mike Pompeo von den festgefahrenen Atomgesprächen gefordert. Das nordkoreanische Außenministerium warf Pompeo am Donnerstag einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zufolge vor, die Gespräche zu behindern. Im Falle einer möglichen Wiederaufnahme des Dialogs wünsche Pjöngjang einen anderen Gesprächspartner.Bericht: Saudi-Arabien zahlt Khashoggi-Kindern millionenschwere Entschädigungen_12.10

+++ 9.17 Uhr: Saudi-Arabien lädt im November 2020 zum G20-Gipfel +++

Der G20-Gipfel in Saudi-Arabien wird am 21. und 22. November 2020 stattfinden. König Salman empfange die Staats- und Regierungschefs der Gruppe an diesem Termin in der Hauptstadt Riad, meldete die staatliche saudische Nachrichtenagentur SPA am Mittwochabend. Es ist der erste G20-Gipfel in der arabischen Welt.

Die "Gruppe der 20" aus 19 Ländern und der Europäischen Union repräsentiert zwei Drittel der Weltbevölkerung und 85 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Das ölreiche Saudi-Arabien gehört der Gruppe als größte Volkswirtschaft der arabischen Welt an. Den nächsten G20-Gipfel gibt es am 28. und 29. Juni 2019 im japanischen Osaka.

+++ 8.27 Uhr: Drei AfD-Werbefahrzeuge in Essen angezündet +++

Unbekannte haben in der Nacht in Essen drei Werbefahrzeuge der AfD angezündet. Ein Zeuge informierte die Polizei über den Brand auf einem Hof, wo die Autos abgestellt waren, wie die Beamten in der Ruhrgebietsstadt mitteilten. Die Feuerwehr löschte die Flammen, verletzt wurde niemand.

+++ 7.33 Uhr: Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert Taiwan +++

Ein heftiges Erdbeben der Stärke 6,1 hat Taiwan erschüttert. In der Hauptstadt Taipeh wackelten Gebäude, wie die Wetterbehörde mitteilte. Das Beben ereignete sich um 13.01 Uhr Ortszeit (7.01 Uhr MESZ) in einer Tiefe von 19 Kilometern in Hualien im Osten Taiwans. Berichte über mögliche Opfer oder Schäden lagen zunächst nicht vor

+++ 7.33 Uhr: Behörden: Bewaffnete erschießen 14 Buspassagiere in Pakistan +++

In der pakistanischen Unruheprovinz Baluchistan haben bewaffnete Männer nach Behördenangaben 14 Passagiere eines Busses erschossen. Die Angreifer hätten zunächst mehrere Busse auf einer Überlandstraße gestoppt und die Menschen zum Aussteigen gezwungen - 14 Passagiere seien erschossen worden, sagte der Innenminister der Provinz, Haider Ali, der Nachrichtenagentur AFP. Die Angreifer trugen demnach Uniformen einer paramilitärischen Gruppe.Forscher entdecken riesiges Ur-Raubtier 8.17

+++ 6.19 Uhr: Forscher entdecken einen der größten Raubsäuger der Erdgeschichte +++

Forscher haben in Kenia eines der größten fleischfressenden Säugetiere entdeckt, die jemals auf der Erde gelebt haben. Das löwenähnliche Tier sei wahrscheinlich bis zu 1500 Kilogramm schwer und "möglicherweise größer als ein Eisbär" gewesen, berichteten Forscher um Matthew Borths von der Ohio University in den USA. Demnach war es der vorherrschende Fleischfresser in der Umgebung und konnte wahrscheinlich Tiere jagen, die heutigen Elefanten und Nilpferden ähneln. Es lebte vor rund 23 Millionen Jahren in Eurasien, Nordamerika und Teilen von Afrika und der arabischen Welt.

+++ 6.05 Uhr: Reporter ohne Grenzen sieht Pressefreiheit in Europa verschlechtert +++

Die Lage der Pressefreiheit in Europa hat sich aus Sicht von Reporter ohne Grenzen verschlechtert. "Die systematische Hetze gegen Journalistinnen und Journalisten hat dazu geführt, dass Medienschaffende zunehmend in einem Klima der Angst arbeiten", erklärt die Organisation in ihrem Bericht zur Rangliste der Pressefreiheit 2019.

Dies betreffe vor allem Länder, in denen sich Journalisten bisher im weltweiten Vergleich eher sicher fühlen konnten. "Zu den Regionen, in denen sich die Lage am stärksten verschlechtert hat, gehört Europa. Auch die USA sind auf der Rangliste nach unten gerutscht", schreibt Reporter ohne Grenzen.

Deutschland sei zwar um zwei Plätze nach oben auf Rang 13 gerückt. Dies liege aber vor allem daran, dass die Pressefreiheit in anderen Ländern stärker abgenommen habe.

+++ 6.04 Uhr: Über 600 offene Haftbefehle gegen Personen aus rechter Szene +++

Bundesweit gibt es über 600 noch nicht vollstreckte Haftbefehle gegen Verdächtige oder Verurteilte von Straftaten aus der rechten Szene. Konkret gehe es dabei um 467 Personen, die bis Ende September vergangenen Jahres mit Haftbefehl gesucht wurden, teilte das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden mit. Voraussichtlich im Mai wollen die Ermittler über die weitere Entwicklung mit aktuellen Zahlen berichten.

Der überwiegende Teil der Haftbefehle habe sich auf Delikte wie Diebstahl, Betrug oder Beleidigung bezogen, erklärte das BKA. Zwölf Haftbefehle seien wegen politisch rechts motivierter Gewaltdelikte und weitere 98 wegen Straftaten mit politisch rechter Motivation ausgestellt worden. Darunter falle etwa das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Volksverhetzung. Offene Haftbefehle wegen einer terroristischen Tat habe es nicht gegeben.

+++ 5.15 Uhr: Letzter Testflug mit Boeing 737 MAX für Softwareupdate absolviert +++

Der US-Flugzeugbauer Boeing hat einen letzten Testflug für das Softwareupdate für Maschinen des Typs 737 MAX absolviert. Der Flug mit dem überarbeiteten Steuerungssystem MCAS fand am Dienstag statt, wie Konzernchef Dennis Muilenburg bekanntgab. Nun stehe noch ein Zertifizierungsflug mit Vertretern der US-Luftfahrtbehörde FAA an.

Nach zwei Abstürzen von Maschinen vom Typ Boeing 737 MAX binnen weniger als fünf Monaten war ein weltweites Flugverbot für diese Flugzeuge verhängt worden. Als Ursache beider Abstürze steht das Stabilisierungssystem MCAS (Maneuvering Characteristics Augmentation System) im Verdacht, das speziell für die Boeing 737 MAX entwickelt wurde. Es drückt bei einem drohenden Strömungsabriss die Nase des Flugzeugs automatisch nach unten, auch wenn die Piloten gegensteuern.

+++ 5.04 Uhr: Deutsches Afghanistan-Engagement kostete bislang offenbar über 16 Milliarden Euro +++

Das deutsche Engagement in Afghanistan mit dem Einsatz der Bundeswehr dort hat seit 2001 rund 16,4 Milliarden Euro gekostet. Im Jahr 2018 beliefen sich die Ausgaben aus den Etats von Verteidigungsministerium, Auswärtigem Amt, Entwicklungs- und Innenressort auf 770 Millionen Euro, wie nach Angaben des Redaktionsnetzwerkes Deutschland aus einer Regierungsantwort auf eine parlamentarische Anfrage der AfD hervorgeht.

Den Angaben zufolge hat allein der Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch bislang 11,9 Milliarden Euro gekostet. Die Ausgaben des Auswärtigen Amtes in Afghanistan seit 2001 belaufen sich auf gut zwei Milliarden Euro, beim Entwicklungsministerium waren es 2,3 Milliarden Euro. Das Bundesinnenministerium investierte in Afghanistan 61 Millionen Euro, aus dem Etat des Agrarministerium flossen 33 Millionen Euro nach Afghanistan, aus dem der Kulturstaatsministerin 34 Millionen Euro.

+++ 4.49 Uhr: Widersprüche gegen Hartz-IV-Kürzung oft erfolgreich +++

Leistungskürzungen für Hartz-IV-Empfänger, denen fehlende Mitwirkung zur Last gelegt wird, sind in vielen Fällen unberechtigt. Klagen und Widersprüche gegen diese Entscheidungen waren im vergangenen Jahr fast in jedem zweiten Fall erfolgreich. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Danach wurde rund 8100 von 17.700 Widersprüchen ganz oder teilweise stattgegeben. Zudem waren etwa 500 von 1200 Klagen erfolgreich - entweder weil den Klagen stattgegeben wurde oder das Jobcenter vorher einlenkte.

+++ 4.07 Uhr: Nordkorea testet neuartige Lenkwaffe +++

Nordkorea hat nach eigenen Angaben im Beisein von Machthaber Kim Jong Un eine neuartige taktische Lenkwaffe getestet. Diese habe sich als bestens geeignet erwiesen für die "Beladung mit einem mächtigen Sprengkopf", meldeten die staatlichen Medien. "Der Abschluss der Entwicklung des Waffensystems ist ein Ereignis von sehr großer Bedeutung, insoweit die Schlagkraft der Volksarmee erhöht wird", wurde Kim zitiert, der auch oberster Militärbefehlshaber ist. Details zur Waffenart wurden nicht genannt.18-Kim Jong Un testet neue Waffe-6027466444001

Eine unabhängige Bestätigung für den Test gab es zunächst nicht. Es wäre der erste bekannt gewordene Waffentest des abgeschotteten Landes unter den Augen Kims seit November, als von der Erprobung einer neu entwickelten High-Tech-Waffe die Rede gewesen war.Nordkorea soll neue taktische Lenkwaffe getestet haben 7.20

+++ 4.04 Uhr: Italienische Studenten nach Waldbrand zu 27 Millionen Euro Strafe verurteilt +++

27 Millionen Euro Geldstrafe sollen zwei italienische Studenten zahlen, weil sie mein Grillen versehentlich einen Waldbrand verursachten. Die beiden 22-Jährigen sollen Ende Dezember mit Freunden nahe des Comer Sees eine Grillparty gefeiert haben, wie italienische Medien berichten. Die Glut habe dann einen Waldbrand verursacht, der 1000 Hektar Wald und auch mehrere Gebäude zerstörte. Die riesige Geldstrafe für die beiden Studenten wurde nach einer Formel berechnet, die auf dem angerichteten Schaden basiert. Unklar war, wie die Studenten jemals in der Lage sein sollen, das Geld aufzutreiben. Ihre Anwälte haben drei Wochen Zeit, um Rechtsmittel einzulegen.

+++ 1.59 Uhr: Neues Album von Popstar Madonna kommt Mitte Juni +++

Den Titel ihres neuen Albums verriet US-Sängerin Madonna (60) schon am Wochenende, nun folgt das Datum der Veröffentlichung: "Madame X" soll am 14. Juni erscheinen, wie die "Queen of Pop" auf Instagram mitteilte. Dazu postete sie eine Kostprobe der ersten Single-Veröffentlichung mit dem Titel "Medellín". Es ist eine Kollaboration mit dem kolumbianischen Reggaeton-Sänger Maluma. Der 25-Jährige stammt aus der Stadt Medellín, wo früher der berüchtigte Drogenboss Pablo Escobar seinen Sitz hatte.

+++ 0.20 Uhr: Schuss auf SEK-Beamten - Sieben Jahre Haft für "Reichsbürger" +++

Nach einem Schuss auf einen SEK-Beamten ist ein sogenannter Reichsbürger zu sieben Jahren Haft verurteilt worden - wegen versuchten Mordes. Die Richter am Landgericht Halle sahen es als erwiesen an, dass der frühere Mister Germany Adrian Ursache bei der Zwangsräumung seines Grundstückes 2016 in Reuden (Burgenlandkreis) auf einen SEK-Mann geschossen hatte. Nur dank seiner Schutzkleidung sei der Polizist nicht getötet worden, hieß es zur Begründung. 15-Greenpeace bringt Nestle sein Plastik zurück-11.05

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